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Niedersachsen

Im Fokus: Gesundheitskompetenz in der zweiten Lebenshälfte

24. Mai 2017, Hannover

Unter Gesundheitskompetenz (Health Literacy) versteht man die Fähigkeit der*des Einzelnen, im täglichen Leben Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Das Thema Gesundheitskompetenz gewinnt zunehmend an Bedeutung und rückt verstärkt in das wissenschaftliche sowie politische Bewusstsein. Ohne ausreichende Gesundheitskompetenz kann man sich nur noch schwer in unserem zunehmend komplexeren Gesundheitssystem zurecht finden. Dies betrifft insbesondere ältere Menschen, die in höherem Maße das Gesundheitswesen in Anspruch nehmen (müssen) als jüngere. Gleichzeitig profitieren ältere Menschen davon, dass die Potenziale der Gesundheitsförderung in der zweiten Lebenshälfte gesellschaftlich immer klarer erkannt und in der Fachöffentlichkeit mit hohem Engagement weiterentwickelt werden. Die Vertrauenswürdigkeit von Gesundheitsinformationen dabei zu erkennen, ist nicht immer ganz einfach: Wer vermittelt mir die Gesundheitsinformation mit welcher Qualifikation? Ist die Gesundheitsinformation wissenschaftlich hinreichend abgesichert? Und wie aktuell ist die Information eigentlich? – diese Fragen werden insbesondere angesichts der Beliebtheit von „Dr. Google“ immer bedeutsamer.

Im Rahmen der Konferenz wurde aufgezeigt, wie der aktuelle Forschungsstand im Bereich Gesundheitskompetenz von älteren Menschen aussieht. Darüber hinaus wurden Beispiele guter Praxis vorgestellt, die zur Nachahmung anregen und neue Impulse vermitteln sollen. Zum Abschluss wurde die seit nunmehr zehn Jahren aktive Patientenuniversität der Medizinischen Hochschule Hannover vorgestellt, die als innovatives Konzept aus Niedersachsen bereits vielerorts ähnliche Gesundheitsbildungsangebote für ältere Menschen an Hochschulen nach sich zog.

Die Tagung fand im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ statt.

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Erst die Arbeit und dann?! Arbeit und Gesundheit im Alter

25. August 2016, Laatzen

Die demografische Entwicklung macht auch vor Unternehmen nicht halt. Schon heute arbeiten in den Betrieben mehr 50- als 30-Jährige, in vielen Bereichen besteht bereits ein Fachkräftemangel und bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter um weitere 20 Prozent sinken. In vielen Fällen wird von einer Überalterung der Belegschaft gesprochen.

Viele ältere Beschäftigte geben jedoch an, gerne länger arbeiten zu wollen, da sie großen Spaß an ihrer Arbeit hätten und sich körperlich in der Lage fühlten. Für Unternehmen und Betriebe stellt die alternde Belegschaft somit in erster Linie einen großen Gewinn dar - Kompetenzen und Lebenserfahrung sind in hohem Maße vorhanden. Dennoch werden Unternehmen und Betriebe auch vor Herausforderungen gestellt und müssen Weichen stellen, um den demografischen Wandel mit altersgerechten Personalstrategien sowie Rahmenbedingungen zu bewältigen. Dem betrieblichen Gesundheitsmanagement kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu.

Im Rahmen der Tagung wurde aufgezeigt, wie die aktuelle Situation im Bereich Arbeit und Alter in Niedersachsen aussieht. Ebenfalls regten Beispiele guter Praxis zur Nachahmung an und gaben neue Impulse. Darüber hinaus wurde beleuchtet, wie der Übergang vom Erwerbsleben in neue Wirkungsfelder (beispielsweise im Ehrenamt) gestaltet werden kann, umso auch über die Erwerbsphase hinaus die Potenziale des Alters optimal nutzen zu können.

Die Tagung fand im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ statt.

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Handlungsfelder und Herausforderungen einer Gesellschaft des langen Lebens

1. Dezember 2015, Göttingen

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels werden Fragen nach Erhalt und Förderung von Gesundheit in einer Gesellschaft des langen Lebens zunehmend relevanter.

Appelle an gesunde Ernährung, mehr Bewegung und lebenslanges Lernen reichen jedoch bei weitem nicht aus, um (mehr) Gesundheit im Alter zu realisieren. Mittlerweile ist vielfach belegt, dass Gesundheitschancen sehr stark mit den Rahmenbedingungen und Voraussetzungen zusammenhängen, unter denen ein Mensch geboren wird und bis ins Alter lebt. Die Frage ist somit nicht nur, was Einzelne mitbringen müssen, um gesund älter zu werden, sondern auch, welche Infrastrukturen dafür erforderlich sind.

Die Umsetzung von Gesundheitsförderung für ältere Menschen erfordert somit ein intelligentes Zusammenspiel vieler Akteurinnen und Akteure. Notwendig sind dabei insbesondere eine Angebotsoptimierung, effektive Vernetzungen, der Abbau von Strukturdefiziten sowie eine besserer Informations- und Know-How-Transfer.

Im Rahmen dieser dritten Niedersächsischen Regionalkonferenz der Veranstaltungsreihe „Gesund & aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde diskutiert, wie in der Gesundheitsförderung für ältere Menschen mehr Miteinander statt Nebeneinander gelingen kann und die bereits vorhandenen Ansätze, insbesondere auf kommunaler Ebene, noch besser miteinander verzahnt werden können.

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Sie altert anders. Er auch. Chancen und Perspektiven für die Gesundheit von Frauen und Männern in der zweiten Lebenshälfte

22. Juli 2014, Hannover

Die gendersensible Perspektive auf Gesundheitsförderung und -versorgung in der zweiten Lebenshälfte gewinnt zunehmend an Bedeutung. Ältere Frauen und Männer profitieren davon jedoch noch sehr unterschiedlich. Während im Bereich der Frauengesundheit bereits vor 15 Jahren ein erster Gesundheitsbericht auf Bundesebene erstellt wurde, ist das männerspezifische Pendant des Robert Koch-Instituts erst noch im Entstehen begriffen.

Männer beschäftigen sich zumeist seltener als Frauen mit dem Thema Gesundheit - und das Thema wird seltener als bei Frauen vom Gesundheitswesen an Männer herangetragen. Insbesondere in der Gruppe der älteren Männer ist festzustellen, dass traditionelle Rollenbilder oftmals einen fürsorglichen Umgang mit dem eigenen Körper verhindern und Risikobereitschaft begünstigen.

Gleichzeitig ist bei älteren Frauen zu hinterfragen, inwieweit sie tatsächlich von der um rund fünf Jahre höheren Lebenserwartung im Vergleich zu den Männern profitieren oder ob nicht vielmehr nur das Phänomen „men die quicker, women die sicker“ zum Tragen kommt. So betreffen etwa medikamentöse Fehlversorgungen und Abhängigkeitserkrankungen ältere Frauen deutlich häufiger als Männer.

Im Rahmen dieser zweiten niedersächsische Regionalkonferenz der Veranstaltungsreihe „Gesund & Aktiv Älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde der Blick darauf gerichtet, wie eine gendersensible Gesundheitsförderung für eine Gesellschaft des langen Lebens aussehen kann und welche Voraussetzungen zu ihrem Gelingen erfüllt sein sollten. Wir laden Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen.

Veranstalter war die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS).

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Programm und Download der Vorträge

 

 

Altern in Balance?! Psychische Gesundheit im Alter - Chancen und Herausforderungen

Gemeinsame Regionalkonferenz mit dem Land Bremen

20. Juni 2013, Bremen

Die Bedeutung der psychischen Gesundheit hat in den letzten Jahren insgesamt einen enormen Zuwachs erfahren und spielt gerade auch für ältere Menschen eine große Rolle. So können persönliche Einstellungen, der Gesundheitszustand, soziale und gesellschaftliche Faktoren aber auch das unmittelbare Wohnumfeld die „Balance“ im Alter beeinflussen.

Häufig stehen jedoch eher belastende Faktoren wie Ein­sam­keit, Mo­bi­li­täts­ein­schränkungen oder alters­bedingte Er­krankungen im Fokus der Diskussion. Sollte der Blick jedoch nicht viel­mehr auf den Erhalt von Lebens­qualität und Selbst­bestimmung im Alter und somit auf die Förderung von Ressourcen gerichtet werden?

Die Regionalkonferenz nahm genau diese Perspektiven auf und diskutierte zukünftige Herausforderungen. Auf der Zwei-Länder-Regionalkonferenz gaben Fachvorträge, Diskussionen und Praxisbeispiele aus Bremen und Niedersachsen Impulse für das eigene Handeln und Denken und zeigten Vernetzungsmöglichkeiten auf.

Die Veranstaltung richtete sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Seniorenarbeit, Selbsthilfe, Quartiermanagement, Pflege, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement sowie an weitere Interessierte.

Sie fand im Rahmen der bundesweiten BZgA-Veranstaltungsreihe "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" statt und wurde veranstaltet durch die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS) in Kooperation mit der Gesundheit Bremen e.V.

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Programm und Download Vorträge

Das kann doch nicht alles gewesen sein!

5. Oktober 2010, Hannover

„Gesund und aktiv älter werden“ ist ein Ziel, dem sich viele Menschen spontan anschließen können. Allerdings wird die Gesundheit älterer Menschen seltener thematisiert als ihre Erkrankungen. Sinnvoll ist der Blick auf die individuellen Ressourcen und die Möglichkeiten der Unterstützung vor Ort. So kann der Prozess des Älterwerdens - begleitet von guten Möglichkeiten zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit, der Selbständigkeit und der aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben - im Sinne der Gesundheitsförderung konstruktiv unterstützt werden. Wesentliche Aspekte von Lebensqualität und Wohlbefinden sind Wohnen, soziale Kontakte, lokale Infrastrukturen und die soziale Lage - die Lebensumstände der Menschen vor Ort. Ebenso bedeutend ist die Förderung eines gesunden Lebensstils.

Die niedersächsische Regionalkonferenz „Das kann doch nicht alles gewesen sein!“ fand im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe „GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung statt. Es wurden die gesundheitliche Situation, die Bedarfe und die Potenziale älterer Menschen in Vorträgen und Workshops thematisiert. Die Konferenz sollte einen Anstoß zur Vernetzung aller relevanten Akteure geben.

Veranstalter war die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS).

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