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Bremen

Prävention, Gesundheitsförderung und Pflege – Zusammen denken, was zusammen gehört

25. Oktober 2017, Bremen

Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils älterer und pflegebedürftiger Menschen werden Prävention und Gesundheitsförderung im Alter immer wichtiger. Bisher steht jedoch die Gesundheit von pflegebedürftigen Menschen wenig im Fokus gesundheitsförderlicher Maßnahmen. Bestehende präventive und gesundheitsförderliche Angebote für Ältere werden nur zögerlich mit Angeboten für Pflegebedürftige verknüpft und nachhaltig integriert. Dabei lohnt es sich, auch in späteren Lebensphasen, in Gesundheitspotenziale zu investieren, gerade im Hinblick auf die Vermeidung oder Verzögerung von Pflegebedürftigkeit. Das Zusammendenken von Prävention, Gesundheitsförderung und Pflege bietet die Möglichkeit, die gesundheitliche Situation und Lebensqualität im Alter zu verbessern sowie die Selbständigkeit zu fördern.

Der neue Pflege(bedürftigkeits)begriff - festgeschrieben in den Pflegestärkungsgesetzen 1 bis 3 – und das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (Präventionsgesetz) – liefern neue gesetzliche Grundlagen für die Umsetzung von Prävention und Gesundheitsförderung in der Pflege. Einzelne Einrichtungen machen sich bereits auf den Weg und denken die Handlungsfelder der Gesundheitsförderung, Prävention und Pflege zusammen. Das Potenzial einer stärker präventiven Ausrichtung der Pflege auf Grundlage dieser Gesetze, wird jedoch noch nicht ausgeschöpft.

Auf der fünften Bremer Regionalkonferenz sollen einerseits die neuen (gesetzlichen) Möglichkeiten, die sich durch die Pflegestärkungsgesetze, aber auch durch das Präventionsgesetz ergeben und andererseits Wege und Hindernisse bei der Umsetzung aufgezeigt und diskutiert werden. Hierfür werden am Vormittag zwei einführende Fachvorträge und am Nachmittag vier Workshops angeboten. Die Veranstaltung richtet sich an Pflegedienstleitungen, Pflege(fach)kräfte, pflegende Angehörige, Expert*innen aus der Beratung, Beschäftigte in Trägerorganisationen, Kassenvertreter*innen, Ehrenamtliche und an weitere Interessierte u. a. aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Soziales und Politik.

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Vielfalt im Alter mit Vielfalt begegnen - Herausforderungen und Strategien in der Gesundheitsförderung

15. September 2016, Bremen

Vielfalt im Alter hat viele Facetten und kann unter anderem geprägt sein durch Herkunft, Religion, sexuelle Orientierung, Behinderung oder auch durch den Gesundheitszustand. Ältere Menschen haben somit individuelle Vorstellungen und Möglichkeiten
vom Leben im Alter. Kulturelle und soziale Einrichtungen, gesundheitliche Versorgungssysteme, Pflegeeinrichtungen und viele weitere Akteure stehen deshalb vor der Herausforderung, die Vielfalt der Lebensentwürfe im Alter zu berücksichtigen und
eine adäquate Ansprache und Angebotslage zu entwickeln.

Wie kann es also gelingen, ein individuelles und gesundes Altern zu ermöglichen und zu fördern? Auf der bereits vierten Bremer Regionalkonferenz, die im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) „Gesund und aktiv älter werden“ stattfindet, ging es vor diesem Hintergrund vor allem um die Fragen:

  • Was bedeutet Vielfalt im Alter?
  • Welche Lebensentwürfe gibt es und
  • Wie können Strukturen und Angebote so gestaltet werden, dass sie die vielfältigen Lebensformen berücksichtigen und ein gesundes Altern fördern?

Am Vormittag wurden diese und andere Aspekte mit zwei Fachvorträgen im Plenum beleuchtet und diskutiert. Im Rahmen von Workshops am Nachmittag wurden Praxisbeispiele in den Blick genommen und der Transfer in die Strukturen vor Ort diskutiert.

Die Veranstaltung richtete sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Seniorenarbeit, Quartiermanagement, Pflege, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement sowie an weitere Interessierte.

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Teilhabe realisieren und Gesundheit fördern: Facetten des aktiven Alter(n)s gemeinsam denken und gemeinsam planen!

Gemeinsame Regionalkonferenz mit dem Land Niedersachsen

18. November 2015, Bremen

Die erfolgreiche Umsetzung von Angeboten zur Gesundheitsförderung älterer Menschen setzt eine fundierte Analyse ihrer Lebenswelten voraus. Ältere Menschen stellen eine ausgeprägt heterogene Gruppe dar, die sich vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des gesellschaftlichen Wertewandels zunehmend stärker ausdifferenziert. Von den bislang etablierten Angeboten zur Gesundheitsförderung und Prävention profitieren ältere Menschen daher noch nicht vollumfänglich. Im Rahmen der geplanten Veranstaltung der bundesweiten Strategie „Gesund und aktiv älter werden“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) wurde der Blick auf die Frage gerichtet, wie man Strukturen in den Lebenswelten von Menschen in der zweiten Lebenshälfte zukünftig noch passgenauer und effektiver im Sinne des Ziels eines gesunden und aktiven Alter(n)s erschließen kann. Hierbei sollen die relevanten Akteurinnen und Akteure insbesondere für das Thema soziale Teilhabe im Alter sensibilisiert sowie darin unterstützt werden, Teilhabechancen älterer Menschen zu verbessern und so einen Beitrag zum gesunden Altern zu leisten.

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Altern in Balance?! Psychische Gesundheit im Alter - Chancen und Herausforderungen

Gemeinsame Regionalkonferenz mit dem Land Niedersachsen

20. Juni 2013, Bremen

Die Bedeutung der psychischen Gesundheit hat in den letzten Jahren insgesamt einen enormen Zuwachs erfahren und spielt gerade auch für ältere Menschen eine große Rolle. So können persönliche Einstellungen, der Gesundheitszustand, soziale und gesellschaftliche Faktoren aber auch das unmittelbare Wohnumfeld die „Balance“ im Alter beeinflussen.

Häufig stehen jedoch eher belastende Faktoren wie Ein­sam­keit, Mo­bi­li­täts­ein­schränkungen oder alters­bedingte Er­krankungen im Fokus der Diskussion. Sollte der Blick jedoch nicht viel­mehr auf den Erhalt von Lebens­qualität und Selbst­bestimmung im Alter und somit auf die Förderung von Ressourcen gerichtet werden?

Die Regionalkonferenz nahm genau diese Perspektiven auf und diskutierte zukünftige Herausforderungen. Auf der Zwei-Länder-Regionalkonferenz gaben Fachvorträge, Diskussionen und Praxisbeispiele aus Bremen und Niedersachsen Impulse für das eigene Handeln und Denken und zeigten Vernetzungsmöglichkeiten auf.

Die Veranstaltung richtete sich an Multiplikatorinnen und Multiplikatoren aus den Bereichen Gesundheit, Soziales, Seniorenarbeit, Selbsthilfe, Quartiermanagement, Pflege, Verwaltung, bürgerschaftliches Engagement sowie an weitere Interessierte.

Sie fand im Rahmen der bundesweiten BZgA-Veranstaltungsreihe "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" statt und wurde veranstaltet durch die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V. in Kooperation mit der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Nds. e.V. (LVG & AFS).

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Alt, aber oho! Gesundheitsförderung mit Älteren durch Partizipation

29. September 2011, Bremen

Die demografische Entwicklung ist in aller Munde: Unsere Gesellschaft wird »älter und bunter«. Bereits jetzt ist ein Viertel der Bremer Bevölkerung über 60 Jahre alt. Tatsache ist auch, dass die älteren Menschen keine homogene Gruppe sind. Die Sicht auf »das« Alter muss vielmehr sehr differenziert betrachtet werden. So gibt es Menschen, die äußerst aktiv sind und über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, um ihren Interessen und Bedürfnissen nachzugehen. Menschen in prekären Lebenssituationen und mit einem vergleichsweise schlechteren Gesundheitszustand haben diese Möglichkeiten aber oftmals nicht. Allen gemeinsam ist jedoch der Wunsch, das Rentenalter mit möglichst hoher Lebensqualität und Zufriedenheit zu erleben.

Eine mögliche Strategie dieses Ziel zu erreichen, bieten gesundheitsfördernde Angebote und partizipative Prozesse, die vor allem vor Ort stattfi nden: in der Kommune, im Stadtteil, in der Nachbarschaft, im betreuten Wohnen oder auch in Pflegeeinrichtungen.

Die Regionalkonferenz »Alt, aber oho! Gesundheitsförderung mit Älteren durch Partizipaton« fand im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung statt. Ziel der Veranstaltung in Bremen war es, die Themen Gesundheitsförderung und Partizipation älterer Menschen aufzugreifen, überregionale und Bremer Praxisprojekte vorzustellen und zu diskutieren, den Austausch zwischen verschiedenen Akteuren anzuregen und einen Beitrag zur Weiterentwicklung kommunaler Altenplanung zu leisten.

Veranstalter war die Landesvereinigung für Gesundheit Bremen e.V.

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