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Hessen

Sorge und Mitverantworung in der Kommune - Gesundheitliche Bedeutung für eine alternde Gesellschaft

5. Juli 2016, Frankfurt am Main

Mit dem Siebten Altenbericht der Bundesregierung wird mit der Kommune ein wesentliches Setting für ältere Menschen in den Mittelpunkt gerückt: Sorge und Mitverantwortung in der Kommune tragen zur Stärkung der gesellschaftlichen Teilhabe von älteren Menschen bei und sind somit relevant für das Nationale Gesundheitsziel „Gesund älter werden“. Damit steht der Siebte Altenbericht im direkten Bezug zur kommunalen Gesundheitsförderung. Die Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten und die Unterstützung gesundheitsbezogener Gemeinschaftsaktionen in der Gemeinde, gewinnen mit zunehmendem Alter an Bedeutung, um die Lebensqualität, -zufriedenheit und Gesundheit aufrecht zu erhalten bzw. zu verbessern.

Auf der 6. Hessischen Landeskonferenz „Gesund Altern“ stellten wir Ihnen im ersten Schritt wesentliche Ergebnisse des Siebten Altenberichts vor. Mit dem Ziel unterschiedliche Akteure in den Kommunen hierzu in den Austausch zu bringen und zu vernetzen, boten wir im zweiten Schritt praxisbezogene Impulse an.

Folgende Fragen waren hier handlungsleitend:

  • Wo gibt es zu den Ergebnissen des Siebten Altenberichts konkrete Anknüpfungspunkte für die kommunale Gesundheitsförderung in Hessen?
  • Welche Chancen der Gesundheitsförderung ergeben sich aus dem Präventionsgesetz für diese Lebensphase?
  • Auf welche Erfahrungen kann zurückgegriffen werden?
  • Was ist wichtig für Ihre Praxis?

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Förderung und Erhalt von Gesundheit - Altersübergänge gemeinsam gestalten

1. Juli 2015, Frankfurt am Main

Die diesjährige Landeskonferenz Gesund Altern mit dem Thema „Förderung und Erhalt von Gesundheit - Altersübergänge gemeinsam gestalten“ fokussierte den Übergang von Erwerbstätigkeit in die Rente als Anknüpfungspunkt von Gesundheitsförderung und Prävention. Jede Lebensphase ist von Übergängen gekennzeichnet, die vielfach gravierende Veränderungen der Lebenssituation mit Chancen und Risiken bedeuten. Doch mit welchen Herausforderungen ist diese Lebensphase des Alters verbunden und wie können diese Veränderungen bewältigt werden? Das Spektrum der Veranstaltung ging von zielgruppenorientierter (Übergangs-)beratung durch Multiplikator/innen im Betrieb bis hin zu Vernetzungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene.

Programmpunkte waren:

  • "Berufsende - was dann?" - Prof. Dr. Dr. h.c. Ursula Lehr, Bundesarbeitsgemeinschaft für Seniorenorganisationen (BAGSO) e.V.
  • "Zielgruppenorientierte Übergangsberatung" - Uwe-Matthias Müller, Bundesverband Initiative 50Plus
  • Ein offener Dialog mit Prof. Dr. Annelie Keil und Wolfgang Prosinger zu der Frage „Neu werden durch Altersübergänge?“

Folgende Fachforen fanden statt:

  • Forum 1: Gute Praxis für „Beruf und Pflege vereinbaren - die hessische Initiative“, Yvonne Velten, Taunus Sparkasse, Bad Homburg
  • Forum 2: Gestaltung der Übergangsphase zwischen Arbeit und Ruhestand, Christian Adams, ZWAR e.V., Dortmund
  • Forum 3: UNABHÄNGIG IM ALTER - Suchtprobleme sind lösbar, Wolfgang Schmidt-Rosengarten, Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V. (HLS), Frankfurt am Main
  • Forum 4: Kommunale „Präventionsketten“ zur Gesundheitsförderung bei älteren Menschen, Stefan Bräunling, Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit, Berlin

Die Veranstaltung fand als Satellitenveranstaltung zum 11. Deutschen Seniorentag in Kooperation des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration mit der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen des BZgA-Programms „Gesund und aktiv älter werden“ statt.

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Altersbilder im Wandel - Förderung und Erhalt von Gesundheit in der Pflege

2. Juli 2014, Frankfurt am Main

Gesundheitsförderliche Aktivitäten und Gestaltungen in den Settings der Lebensphase Alter können beispielsweise in der Arbeitswelt und auf kommunaler Ebene durch die Städte, Gemeinden und Landkreise sowie durch Vereine vor Ort stattfinden. Wichtige Lebenswelten, in denen Ältere ihren Alltag verbringen und für Maßnahmen der Gesundheitsförderung zu erreichen sind, sind das eigene Zuhause, Pflegeheime, Institutionen betreuten Wohnens und Altentagesstätten. Die Pflege kann hierbei ein übergreifendes Thema sein, welches diese unterschiedlichen Lebensbereiche der Lebensphase Alter betreffen kann. Denn nicht nur bei den Berufstätigen in der Pflege auch bei den pflegenden Angehörigen, die überwiegend der Altersgruppe 60+ angehören und nicht zuletzt bei den Pflegebedürftigen spielt die Gesundheitsförderung im Hinblick auf das Nationale Gesundheitsziel „Gesund älter werden“ eine wichtige Rolle.

Aber was bedeutet Gesundheitsförderung im Themenfeld der Pflege und welche gesundheitsförderlichen Aktivitäten und Gestaltungen können bei den genannten Zielgruppen im Einzelnen durchgeführt werden? Mit der Landeskonferenz Hessen „Altersbilder im Wandel - Förderung und Erhalt von Gesundheit in der Pflege“ wurden zum einen diese Fragen aufgegriffen. Zum anderen wurde mit den Foren ein Austausch mit und zu den unterschiedlichen Zielgruppen angestoßen.

Die Veranstaltung fand in Kooperation des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration mit der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen des BZgA-Programms „Gesund und aktiv älter werden“ statt.

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Depression im Erwerbsleben - Gesundheit zwischen Anpassung und Widerstand

11. Juni 2014, Frankfurt am Main

Depressive Störungen zählen zu den häufigsten und am stärksten tabuisierten psychischen Erkrankungen. Ihre wachsende Bedeutung lässt sich aktuell sowohl aus den Daten zu Arbeitsunfähigkeitszeiten der Krankenkassen als auch aus den Rentenstatistiken ablesen. Diese Entwicklung wird durch einen beschleunigten und global beeinflussten Wandel der Arbeits- und Lebensverhältnisse forciert. Hohe Arbeitsintensität, steigender Zeitdruck- auch durch die neuen Informations- und Kommunikationstechnikenhaben sich als bedeutsame Risikofaktoren für die Erholungsfähigkeit für Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Führungskräfte erwiesen. Stressoren sind z.B. Über- wie Unterforderung, ständige Erreichbarkeit, erhöhte Anforderungen an Flexibilität und Mobilität ebenso wie der persönliche Anspruch Berufliches und Privates ständig zu optimieren.

In Referaten und Diskussionen wurden unter anderem diese Fragen beleuchtet:

  • Wie werden Depressionen ausgelöst?
  • Was ist Krise, Burnout oder Depression?
  • Welche Faktoren wirken sich positiv auf die psychische Gesundheit aus?
  • Welche Gestaltungs- und Interventionsmöglichkeiten ergeben sich für Unternehmen?
  • Wie kann das Stigma überwunden werden?

Die Konferenz vermittelte fundiertes Fachwissen und förderte den offenen Austausch. Sie richtete sich an Führungskräfte, Personalverantwortliche und Vertretungen der Beschäftigten aus Betrieben, Schulen und Einrichtungen, sowie Fachpersonen des Arbeitsschutzes und des Betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie Interessierte aus Politik und Verwaltung.

Veranstalter war die HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

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Altersbilder im Wandel - Förderung und Erhalt von Mobilität

2. Juli 2013, Frankfurt am Main

Mit dem Veranstaltungstitel „Altersbilder im Wandel - Förderung und Erhalt von Mobilität“ wurde das Bundesgesundheitsziel „Körperliche Aktivität und Mobilität älterer Menschen sind gestärkt bzw. erhalten“ aufgegriffen. Hintergrund ist, dass die körperliche Aktivität und Mobilität relevant für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens sind. Isolation und der Mangel an sozialer Teilhabe erhöhen beispielsweise das Risiko einer psychischen Erkrankung im Alter.

Abhängig ist die Mobilität älterer Menschen von persönlichen Kompetenzen, deren Sozial- aber auch Siedlungsstruktur am Wohnort. Im Sinne der Gesundheitsförderung gilt es all diese als Ressource für eine körperliche Aktivität und Mobilität zu stärken. Hierbei sollten unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse und Mobilitätsstile bedacht werden. Zudem ist eine sektorenübergreifende Vernetzung der Akteure auf verschiedenen Ebenen erforderlich.

Folglich ist es aus gesundheits- als auch aus verkehrspolitischen Überlegungen sinnvoll, die „Beweglichkeit“ älterer Menschen im Alltag mehr zu berücksichtigen. Die Landeskonferenz leistete hierzu einen Beitrag.

Die Veranstaltung fand in Kooperation des Hessischen Sozialministeriums mit der Bundezentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen des BZgA-Programms „Gesund und aktiv älter werden“ statt.

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Altersbilder im Wandel - Förderung und Erhalt von Lebensqualität

23. April 2012, Hanau

Eine „Gesellschaft des lebenslangen Lernens“ steht vor der Herausforderung, gute Rahmenbedingungen für ein möglichst aktives, eigenständiges und selbstbestimmtes Leben im Alter zu schaffen. Die Förderung von Gesundheit und der Erhalt von Lebensqualität haben in diesem Zusammenhang eine Schlüsselbedeutung. Ein Leben in guter Lebensqualität setzt neben dem allgemeinen gesundheitlichen Wohlbefinden unter anderem ausreichende Mobilität, physische, psychische und kognitive Leistungsfähigkeit voraus.

Wichtig sind alltagspraktische Kompetenzen und die Einbindung in ein soziales Miteinander. Zudem ist ein erreichbares gesundheitliches und pflegerisches Angebot unabdingbar. Es wird in Zukunft wesentlich darauf ankommen, den sozialen Nahraum - die Stadt, den Stadtteil, die Gemeinde oder das Dorf - in diesem Sinne altersgerecht zu gestalten.

Der Kongress „Altersbilder im Wandel“ ist Teil der „Seniorenpolischen Initiative der Hessischen Landesregierung, die zum Ziel hat, Bedürfnisse, Belange und Potenziale älterer Menschen stärker in den Blick zu nehmen, das gesellschaftliche Bewusstsein dafür zu schärfen, bestehende, eher an Defiziten orientierte Altersbilder zu verändern und neue Handlungskonzepte für eine älter werdende Gesellschaft zu entwickeln.

Die Veranstaltung fand in Kooperation des Hessischen Sozialministeriums mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) im Rahmen der bundesweiten BZgA-Veranstaltungsreihe "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" statt.

Veranstalter war die HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

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Altersbilder im Wandel - Herausforderungen für die Gesundheitsförderung

27. Januar 2011, Frankfurt

Im Jahr 2030 wird fast ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland 65 Jahre und älter sein. Auch wenn das Alter nicht mit Einschränkungen, Krankheit und Pflegebedürftigkeit gleichzusetzen ist, nimmt die Häufigkeit von chronisch-degenerativen Erkrankungen mit zunehmenden Alter zu. Der Gesundheitszustand, das Wohlbefinden und die Lebensqualität können jedoch durch den individuellen Lebensstil, die soziale Integration und Teilhabe sowie durch eine entsprechende medizinische Versorgung verbessert werden.

Ein erfolgversprechender Ansatz ist die Gesundheitsförderung in den konkreten Lebenswelten älterer Menschen. Diese Lebenswelten sind für Menschen im Alter von 60+, die im Übergang vom Erwerbsleben zum Ruhestand oder bereits nicht mehr im Beruf stehen, insbesondere die Kommunen, Stadtteile, Nachbarschaften und Unternehmen/Betriebe. Um hier ältere Menschen mit Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen, sind jedoch stärker als bisher gemeinsame und vielfältige Anstrengungen der Akteure vor Ort nötig.

Hier setzte die Regionalkonferenz „Altersbilder im Wandel - Herausforderungen für die Gesundheitsförderung“ an. Auf der Tagung wurden hessische Modellprojekte vorgestellt, ein aktiver Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren sowie die Weiterentwicklung von Lösungsansätzen für das Land und die Kommune angeregt. Die Landeskonferenz wurde im Rahmen der bundesweiten Veranstaltungsreihe "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) durchgeführt. Sie war eingebunden in das Projekt “GesundLeben - GesundBleiben” im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie der Hessischen Landesregierung. Ziel des Projekts ist es, einen integralen und nachhaltigen Gesundheitsförderungsplan für Hessen zu entwickeln. Dieser Gesundheitsförderungsplan stellt den Erhalt von Gesundheit in den Mittelpunkt seines Anliegens und versteht sich als Investition in die Gesundheit der Menschen in allen Lebenswelten und Lebensphasen. Die Landeskonferenz war Auftaktveranstaltung des Teilprojektes „Gesund altern“.

Veranstalter war die HAGE - Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V.

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Weitere Veranstaltung

GESUND BLEIBEN MITTEN IM LEBEN: Strategien der Gesundheitsförderung für Frauen und Männer

31. Oktober 2011, Frankfurt

In den letzten Jahren entstand der Eindruck, dass sich die Gesundheitsförderung und Prävention in unserer Gesellschaft um zwei Bevölkerungsgruppen, die häufig als besonders vulnerabel gelten, verstärkt Gedanken macht. Zum einen um die Kinder und zum anderen um die Älteren. Erstere als Folge der deutlich sichtbaren Hinweise aus Studien zur gesundheitlichen Ungleichheit in der Altersgruppe 0-17 Jahren. Und letztere unter dem Eindruck des demographischen Wandels. Dabei wird aber außer acht gelassen, dass sowohl der demographische Wandel hin zu einer alternden Gesellschaft als auch gesundheitliche Ungleichheiten ebenfalls einen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen zwischen 18 und 65 Jahren haben.

So sind die beruflichen Belastungen von Frauen und Männern in dieser Altersgruppe in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Beispielsweise durch die deutliche Zunahme von Frauen, die sowohl Beruf als auch Familie in ihr Leben integrieren möchten. Gleichzeitig war es notwendig die Lebensarbeitszeit von Frauen und Männern zu verlängern. Das angestrebte längere Arbeitsleben und der damit verbundene spätere Eintritt ins Rentenalter macht es notwendig, dass sich der Einzelne gesundheitsbewusster verhält und die Gesellschaft auf gesundheitsfördernde Verhältnisse hinwirken muss.

Das hierbei aber in der mittleren Lebensphase nicht alle Bevölkerungsgruppen die gleichen gesundheitlichen Chancen haben, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Die Landeskonferenz sollte daher unter dem Eindruck der veränderten Belastungen dazu beitragen, Informationslücken zur gesundheitlichen Lebenssituation für diese Altersgruppe zu schließen und aus Erfahrungen von guten Beispielen der Praxis für die eigene Arbeit zu profitieren. Um diesem Anspruch gerecht zu werden war es positiv, dass die unter der Federführung des Hessischen Sozialministeriums stattfindende Konferenz, in einer Kooperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der HAGE-Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitserziehung e.V. organisiert wurde. (©: www.hage.de)

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