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Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln

Generell gilt, dass bei einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Ernährung keine zusätzlichen Ergänzungsmittel eingenommen werden müssen. Sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt jedoch einen Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen (z.B. B-Vitamine, Eisen, Calcium) festgestellt haben, kann es unter bestimmten Umständen sinnvoll sein, Nahrungsergänzungsmittel kurzfristig einzunehmen. Zu beachten ist allerdings, dass - wie Lebensmittel - auch Nahrungsergänzungsmittel Wechselwirkungen mit Medikamenten eingehen können.

So können Nahrungsergänzungsmittel, die Calcium enthalten, die Osteoporose-Behandlung mit Bisphosphonaten negativ beeinflussen (verminderte Wirkung des Osteoporose-Medikaments). Gleiches gilt für bestimmte Antibiotika, die beispielsweise bei bakteriellen Erkrankungen eingenommen werden müssen. Auch sollte bei der Einnahme von Glucosamin (zur Linderung von Symptomen bei Kniegelenksbeschwerden) und einem blutgerinnungshemmenden Medikament auf die verstärkte Wirkung des Medikaments (erhöhte Blutungsneigung) hingewiesen werden.

Nehmen Sie regelmäßig Medikamente ein, sollten Sie diese beim Kauf von Nahrungsergänzungsmitteln berücksichtigen und mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt Rücksprache halten. Auch Ihre Apotheke kann Ihnen wichtige Informationen bieten. Dabei spielt es keine Rolle, wo Sie die Nahrungsergänzungsmittel gekauft haben. Produkte aus Drogerien oder Supermärkten sollten ebenso wie Präparate aus der Apotheke bei Ihrem Arztbesuch erwähnt werden.