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Joint Action zur Prävention chronischer Krankheiten (CHRODIS)

BZgA leitet Arbeitsgruppe zu guter Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung

In der europäischen Gemeinschaftsaktion CHRODIS („Joint Action on Chronic Diseases and Healthy Ageing across the Life Cycle“; 2014-2017) arbeiten mehr als 60 Partnerorganisationen aus 26 Ländern unter der Leitung des Institute of Health Carlos III (Spanien) zusammen. In Deutschland sind die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die TU Dresden sowie die Heinrich Heine Universität Düsseldorf am Projekt beteiligt. Die Projektfinanzierung erfolgt paritätisch durch die Europäische Union und die beteiligten Partner/Mitgliedstaaten.

Das gemeinsame Ziel ist, europaweit Good Practice-Beispiele im Bereich von chronischen Erkrankungen zu identifizieren und auszutauschen. Der Fokus liegt dabei auf der Gesundheitsförderung, Primärprävention und dem Management von kardiovaskulären Erkrankungen, Diabetes und Multimorbidität. Die Situation älterer Menschen soll dabei besondere Berücksichtigung finden, weshalb die Joint Action CHRODIS eng mit der European Innovation Partnership on Active and Healthy Ageing (EIP on AHA) verbunden ist.

Struktur der Joint Action CHRODIS

Die Joint Action CHRODIS ist in vier thematische Arbeitsgruppen („Work Packages“) unterteilt: Arbeitsgruppe 4 „Wissensplattform“, Arbeitsgruppe 5 „Gute Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention“, Arbeitsgruppe 6 „Multimorbidität“ sowie Arbeitsgruppe 7 „Diabetes“. Dazu kommen drei Querschnittsarbeitsgruppen, die sich auf die Bereiche Koordination, Öffentlichkeitsarbeit und Evaluation konzentrieren.

Arbeitsgruppe „Gute Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention“

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) leitet die Arbeitsgruppe zu guter Praxis im Bereich der Gesundheitsförderung, in der 34 Partnerorganisationen aus 21 Ländern zusammenarbeiten. Die Ko-Leitung hat die in Brüssel ansässige Organisation EuroHealthNet inne.

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, existierende Good Practice-Ansätze im Bereich der Prävention und  Gesundheitsförderung von chronischen Erkrankungen in den Partnerländern zu identifizieren und analysieren, um die wirksamsten Projekte, Strategien und Interventionen auf ihre Übertragbarkeit hin zu untersuchen.

Die bisherigen Aktivitäten der einzelnen Arbeitspakete sowie aktuelle Informationen werden auf der Internetseite des Projektes www.chrodis.eu veröffentlicht.

Video zu Chronic Diseases

Das Video soll als allgemein verständliches Medium dazu dienen, auf die Bedeutung chronischer Erkrankungen im europäischen Maßstab und den daraus resultierenden Handlungsbedarf hin zu weisen.

Link zum Video zu Chronic Diseases auf Youtube

An- und Rückfragen zum Projekt bitte an Dr. Alexander Haarmann, alexander.haarmann(at)bzga.de, 0221/8992 509.