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BZgA-Fachbeirat GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mit einer deutlichen Zunahme des Anteils älterer und alter Menschen in der Bevölkerung gewinnt das Thema „Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen“ zunehmend an Bedeutung. Mitte 2030 werden etwa 24 Millionen Menschen über 65 Jahre in Deutschland leben. Ziel ist es, die gewonnenen Lebensjahre in einer möglichst hohen Lebensqualität zu erleben. Hierzu ist es wichtig, dass ältere Menschen ihr Leben so lange wie möglich aktiv gestalten und über ein hohes Maß an Selbstbestimmung verfügen, dass sie ihre Möglichkeiten und Ressourcen ausschöpfen können. Dies ist von hoher individueller wie auch gesellschaftspolitischer und ökonomischer Bedeutung.

Die Notwendigkeit der alterssensiblen Betrachtungsweise von Gesundheit und gesundheitlichem Verhalten hat sich inzwischen national und international durchgesetzt. Das von der BZgA eingerichtete Internetportal zur Gesundheitsförderung älterer Menschen bietet einen systematischen Überblick über die zahlreichen Informationen und Wissenszugänge und regt zu einem Austausch zu Fragen der altersspezifischen Gesundheitsförderung an.

Der inhaltliche Nutzen und die Qualität der Informationen hängen wesentlich von der Verlässlichkeit der aufgenommenen Dokumente ab, die bestimmten Qualitätsstandards entsprechen müssen. Das Konzept, das von einem interdisziplinären Fachbeirat erarbeitet wurde, basiert auf nationalen und internationalen Standards und Richtlinien für Gesundheitsinformationen im Internet.

Die Informationen und Inhalte des Portals "GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN" der BZgA dienen der allgemeinen Information. Die BZgA stellt generell keine Ferndiagnosen und Therapievorschläge. Es wird darauf hingewiesen, dass die Informationen auf dieser Webseite in keiner Weise eine persönliche Beratung durch eine Ärztin/einen Arzt oder durch qualifiziertes medizinisches Fachpersonal ersetzen können.

Für den Aufbau und die Weiterentwicklung eines Internetangebotes zum Themenfeld GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN hat die BZgA wissenschaftlich tätige und fachlich ausgewiesene Expertinnen und Experten als Mitglieder in den interdisziplinären Fachbeirat eingeladen. Hauptanliegen des Fachbeirats ist die Förderung der Gesundheit von älteren Menschen durch den Austausch über aktuelle Entwicklungen in den Fachgebieten, den Aufbau von Kooperationen und Netzwerken sowie die wissenschaftliche Begleitung.

Der Fachbeirat hat sich am 17. Dezember 2010 konstituiert. Die BZgA dankt den Mitgliedern für den regen Informationsaustausch, Hinweise und Anregungen aus den jeweiligen Arbeitsgebieten der Expertinnen und Experten sowie für den fachlichen Rat.

Mitglieder im BZgA-Fachbeirat
GESUND & AKTIV ÄLTER WERDEN

Thomas Altgeld
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Ute Blessing-Kapelke
Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)

Prof. Dr. med. Klaus-Michael Braumann
Institut für Sport- und Bewegungsmedizin Hamburg

Prof. Dr. Ingo Froböse
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Bewegungstherapie und bewegungsorientierte Prävention und Rehabilitation

Prof. Dr. med. Dr. Christine Graf
Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP)

Dr. Beate Grossmann
Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V.

Prof. Dr. Josefine Heusinger
Hochschule Magdeburg-Stendal
Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen

Prof. Dr. Annelie Keil
Gesundheitswissenschaften/Biografie und Lebensforschung

Prof. Dr. Dr. h. c. Andreas Kruse
Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Institut für Gerontologie

Prof. Dr. Adelheid Kuhlmey
Charité Universitätsmedizin Berlin
Zentrum für Human- und Gesundheitswissenschaften
Institut für Medizinische Soziologie

Prof. Dr. Dr. h. c. Ursula Lehr
Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e. V. (BAGSO)

Prof. Dr. Heinz Mechling (emeritiert)
Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Bewegungs- und Sportgerontologie

Prof. Dr. Gerhard Naegele
Technische Universität Dortmund
Institut für Gerontologie

Prof. Dr. med. Johannes Pantel
Institut für Allgemeinmedizin
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Dr. Christa Scheidt-Nave
Robert Koch-Institut Berlin

Prof. Dr. med. Elisabeth Steinhagen-Thiessen
Charité Universitätsmedizin Berlin
Evangelisches Geriatriezentrum Berlin

Prof. Dr. Ulla Walter
Medizinische Hochschule Hannover
Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung

Dr. med. Martin Willkomm
Medizinischer Direktor des Geriatriezentrums Krankenhaus Rotes Kreuz Lübeck

 

Bundesministerium für Gesundheit (BMG)

Dr. Horst Peretzki
Referatsleitung 423 „Zielgruppenarbeit, Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Kooperation in der Prävention“

Elisabeth Krane
Referat 423 „Zielgruppenarbeit,Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, Kooperation in der Prävention“

 

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Dr. med. Heidrun M. Thaiss
Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Dr. Monika Köster
Referatsleitung 2-22; Zusammenarbeit mit Ländern, Krankenkassen und Verbänden, Gremien; Gesundes Alter; Frauengesundheit; Männergesundheit; Kommissarische Leiterin Abteilung 2 "Effek­tivi­tät und Effi­zienz der gesund­heit­lichen Auf­klä­rung"

Claudia Jansen
Stellvertretende Referatsleitung 2-22; Zusammenarbeit mit Ländern, Krankenkassen und Verbänden, Gremien; Gesundes Alter; Frauengesundheit; Männergesundheit

Susanne Möthe-Gundlack
Referat 2-22; Zusammenarbeit mit Ländern, Krankenkassen und Verbänden, Gremien; Gesundes Alter; Frauengesundheit; Männergesundheit

Andreas Wühr
Referat 2-22; Zusammenarbeit mit Ländern, Krankenkassen und Verbänden, Gremien; Gesundes Alter; Frauengesundheit; Männergesundheit