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Demenz

Pflegestärkungsgesetze

Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will das Bundesgesundheitsministerium in dieser Wahlperiode deutliche Verbesserungen in der pflegerischen Versorgung umsetzen. Durch das erste Pflegestärkungsgesetz wurden bereits seit dem 1. Januar 2015 die Leistungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen spürbar ausgeweitet und die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte in stationären Pflegeeinrichtungen erhöht. Zudem wurde ein Pflegevorsorgefonds eingerichtet.

Informationen zum Pflegestärkungsgesetz I

Mit dem Pflegestärkungsgesetz II stellt die Bundesregierung die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Deutschland auf eine neue Grundlage. Herzstück dabei ist die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs.Bislang basierte die Zuordnung in drei Pflegestufen ausschließlich auf der Betrachtung körperlicher Einschränkungen. Demnächst wird in der Begutachtung auch der geistige und seelische Zustand einbezogen. So soll es ab 2017 besser möglich sein, die Individualität in der Pflege, die Selbstständigkeit der Pflegebedürftigen und die Ansprüche von Menschen mit Demenz nachhaltig zu stärken.

Informationen zum Pflegestärkungsgesetz II

Pflege-Neuausrichtungsgesetz

Am 21. September 2012 hat der Deutsche Bundestag das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz abschließend beraten. Demenziell Erkrankte in der ambulanten Pflege erhalten ab dem 1. Januar 2013 höhere Leistungen, es gibt mehr Wahlmöglichkeiten in der Betreuung für Pflegebedürftige, und pflegende Angehörige werden besser unterstützt. Das Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz macht es für Angehörige einfacher, sich auch einmal eine Auszeit zu gönnen. Es gibt Verbesserungen, wenn Angehörige die Kurzzeit- oder Verhinderungspflege nutzen, und die rentenrechtliche Situation wird besser. Die Sonderausgabe Juli 2012 der Gesundheitspolitische Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit bietet weitere Informationen zum neuen Gesetz. (© www.bmg-gp.de)

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Online-Portal "Wegweiser Demenz"

Mit dem interaktiven Serviceportal "Wegweiser Demenz" bietet das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Informationssystem, das Wissen und Ratschläge zum Thema Demenz transparent und leicht nutzbar zur Verfügung stellt. Über Internetforen als Austauschplattform wird die Vernetzung und der Austausch zwischen Akteuren gefördert.

Zum Online-Portal

Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.

Die DAlzG und ihre Mitgliedsgesellschaften sind Selbsthilfeorganisationen. Sie setzen sich für die Verbesserung der Situation von Demenzkranken und ihren Familien ein. Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen, Menschen, die ehrenamtlich oder beruflich mit Demenzkranken zu tun haben, sowie alle Interessierten finden auf diesen Seiten Informationen rund um das Thema Demenz (insbesondere zur Alzheimer-Krankheit), hilfreiche Tipps und Adressen. Eine Vielzahl an Factsheets, Broschüren und Flyern stehen zum Download bereit.

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Alzheimer erkennen

Unter dem Titel „Alzheimer erkennen“ bietet die Deutsche Seniorenliga einen Ratgeber für Betroffene und Angehörige an. Er beschreibt die Symptome der Alzheimererkrankung, Diagnosemethoden und Behandlungsmöglichkeiten. Darüber hinaus wird erläutert, welche Überlegungen betroffene Familien nach der Diagnose anstellen sollten.

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DGE-Praxiswissen - Essen und Trinken bei Demenz

Die Broschüre der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) "Essen und Trinken bei Demenz" liefert einen kurzen Einstieg in das Krankheitsbild und stellt es in Bezug zur Ernährung von Demenzkranken. Sie richtet sich an Fachkräfte in der Gemeinschaftsverpflegung von Seniorinnen und Senioren und ist gegen eine Versandkostenpauschale beim DGE-Medienservice erhältlich.

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Essen und Trinken bei Menschen mit Demenz: Band 3: Türen öffnen zum Menschen mit Demenz

Der Ratgeber des Kuratorium Deutsche Altershilfe vermittelt auf anschauliche Weise notwendige ernährungsphysiologische Grundkenntnisse und weckt das Bewusstsein, um Warnsignale (Dehydration, Vitaminmangel etc.) bei der Fehlernährung von zu Betreuenden zu erkennen. Er ist praxisnah, informativ und didaktisch gut aufbereitet. Hervorhebenswert sind die übersichtliche Gestaltung, die vielen Fallbeispiele und praktischen Tipps. 88 Seiten, € 9,80

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Informationsblatt „Die Epidemiologie der Demenz“ im Internet

In Deutschland leben gegenwärtig mehr als 1,4 Millionen Demenzkranke; zwei Drittel von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Jahr für Jahr treten fast 300.000 Neuerkrankungen auf. Infolge der demografischen Veränderungen kommt es zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzkranken kontinuierlich zu. Sofern kein Durchbruch in Prävention und Therapie gelingt, wird sich nach Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung die Krankenzahl bis zum Jahr 2050 auf etwa 3 Millionen erhöhen. Dies entspricht einem mittleren Anstieg der Zahl der Erkrankten um 40.000 pro Jahr oder um mehr als 100 pro Tag. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft veröffentlicht ein Informationsblatt mit aktuellen Zahlen und Daten.

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