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Aktuelle Meldungen

Die Betreuung und Pflege von Menschen mit einer Demenzerkrankung ist mit vielen Belastungen verbunden, die mit dem Fortschreiten der Krankheit zunehmen. Daneben müssen sich Menschen, die am Beginn der Krankheit stehen, und pflegende Angehörige mit einer Fülle von rechtlichen und finanziellen Fragen auseinandersetzen. Dieser Ratgeber wendet sich an Betroffene, Angehörige, Fachleute und ehrenamtliche Helfer und informiert ausführlich und in leicht verständlicher Form.

Wissenschaftler des University College London haben Risikofaktoren für verschiedene Demenz-Krankheiten identifiziert und bewertet. Sie kommen zu dem Schluss, dass sich die Zahl der weltweiten Demenz-Fälle erheblich reduzieren ließe. Bis zum Jahr 2050 ist mit rund 131 Millionen Demenzkranken weltweit zu rechnen. 2015 lag die Zahl noch bei 47 Millionen. Die Londoner Forschergruppe um Livingston (2017) schätzt jedoch, dass über ein Drittel aller weltweiten Demenzerkrankungen durch eine Änderung bestimmter Risikofaktoren vermeidbar sind.

Depressionen treffen Erkrankte in Intervallen. Eine neue App soll Betroffenen dabei helfen, rechtzeitig zu erkennen, ob sie auf eine depressive Phase zusteuern. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt.

Im Rahmen des Projekts „Digital mobil im Alter - Tablet PCs für Senioren“ hat Telefónica Deutschland zusammen mit der Stiftung Digitale Chancen eine Studie aufgesetzt, die herausfinden soll, inwieweit ältere Menschen digitale Medien nutzen, welche Vorteile dies für sie haben kann und welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, damit mehr Senioren den Schritt in die digitale Welt wagen.

In den nächsten Jahren werden die ersten Babyboomer das Renteneintrittsalter erreichen. Der Runde Tisch "Aktives Altern" hat untersucht, wie das Potenzial dieser aktiven und leistungsfähigen Generation genutzt werden kann. Zwei Jahre lang hat der Runde Tisch "Aktives Altern" Handlungsstrategien erarbeitet, wie Übergänge vom Berufsleben ins Rentenalter gestaltet werden können. Bereits am 30. Mai wurden die in zehn Punkten zusammengefassten Ergebnisse vorgestellt. Die Beschlussfassung liegt nun vor.

Der organisierte Sport leistet mit seinen Bewegungs-, Spiel-, Sport-, Engagements- und Gemeinschaftsangeboten einen wichtigen Beitrag zur (Weiter-) Entwicklung von altengerechten Quartieren im Sinne des Masterplans altengerechte Quartiere.NRW. Ein systematisches, nachhaltiges, altengerechtes Quartiersmanagement als elementarer Baustein der Organisationsentwicklung findet man in Sportvereinen, Stadt- und Kreissportbünden und Fachverbänden jedoch eher selten. Daher hat der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) 2015 das Projekt „Bewegt Älter werden im Quartier!“ ins Leben gerufen. Unter dem Dach des Landesprogramms „Bewegt Älter in NRW!“ werden seitdem Projekte und Maßnahmen zur altengerechten Quartiersentwicklung gefördert. Kernzielgruppen sind Ältere (60+) und Hochaltrige (80+).

 

Tanzcafés haben zum Ziel, Seniorinnen und Senioren in einem ungezwungenen Setting die Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen. Neben der Pflege und Knüpfung neuer sozialer Kontakte bieten Tanzcafés die Möglichkeit, sich ausgiebig zu bewegen, was langfristig der Gesundheit zuträglich ist. Zunächst muss entschieden werden, in welchem Rahmen das Tanzcafé stattfinden soll. Ist der Initiator oder die Initiatorin des Projektes im Besitz eines „regulären“ Cafés, so können diese Veranstaltungen dort stattfinden, wenn die Räumlichkeiten barrierearm gestaltet sind und neben den Bewirtungsflächen genügend Raum zum Tanzen geschaffen werden kann.

Aufbau und aktive Pflege von Nachbarschaften entwickeln sich in den Städten aktuell vom Randthema zu einem neuen gesellschaftlichen Megatrend. Nach Globalisierung, digitaler Revolution und Finanzkrise ist die Welt noch unpersönlicher und weniger verstehbar geworden. Diese Entwicklung, gepaart mit zunehmender Armut und sozialer Isolation, verunsichert. Eine wachsende Zahl von Bürgerinnen und Bürgern ist selbstorganisiert und ehrenamtlich aktiv. Die Menschen ergreifen Initiative, um Projekte in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft selbst zu verwirklichen oder zu unterstützen. In vielen Städten entstehen neue Nachbarschaftsinitiativen, Tauschringe erhalten Zulauf wie nie, über das Internet entstehen kleinräumig neue Netzwerke, über die sich Menschen von nebenan auch in der wirklichen Welt kennenlernen und austauschen. Diese Initiativen haben das Potential, soziale Teilhabe und Zugehörigkeit zu...

Angesichts eines wachsenden Anteils kinderloser und geschiedener Menschen wird die soziale Einbettung älterer Menschen häufig mit Sorge betrachtet. Studien des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA) zeigen jedoch, dass übertriebene Besorgnis in dieser Hinsicht unbegründet ist. So konnten DZA-Forscher zeigen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend mehr Menschen nicht nur Kinder und Partner, sondern auch Freunde zu ihren engsten und wichtigsten Beziehungen zählen. Immer häufiger wenden sich ältere Menschen an Freunde, wenn sie einen guten Rat brauchen oder getröstet werden wollen. Hinzu kommt: Im höheren Alter werden immer mehr Freizeitaktivitäten mit Freunden und nicht nur mit Familienmitgliedern unternommen.

Das Projekt "SelbstBestimmt im Alter!" der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) hat es bis kurz vor die "Tagesschau" geschafft. Am Beispiel des Senioren- und Pflegestützpunktes (SPN) Celle wurde gezeigt, wie Ehrenamtliche ältere Menschen im Alltag unterstützen können, damit diese länger selbstständig zuhause leben können. 15 Seniorenbüros arbeiten derzeit im Projekt, das die BaS mit Förderung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend realisiert.