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Aktuelle Meldungen

Woche der Demenz

Unter dem Motto „Demenz. Die Vielfalt im Blick“ findet vom 18. bis 24. September deutschlandweit zum dritten Mal die Woche der Demenz unter der gemeinsamen Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe statt. Mit der Woche der Demenz will die „Allianz für Menschen mit Demenz“ Verständnis und Unterstützung für Betroffene und pflegende Angehörige fördern.

Vom 18. bis 24. September 2017 findet unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die Woche der Wiederbelebung statt. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe: "10.000 Menschen könnten in Deutschland jedes Jahr gerettet werden, wenn Angehörige oder Passanten bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen würden. Aber viele trauen sich nicht, aus Angst etwas falsch zu machen. Wir brauchen deshalb ein gemeinsames entschlossenes Handeln aller Verantwortlichen in Schulen, Vereinen, Betrieben, Behörden, in der Medizin und den Hilfsorganisationen, um klarzumachen: Wiederbelebung ist kinderleicht - wichtig ist, überhaupt zu handeln!"

Das „Lübecker Modell Bewegungswelten“ (LMB) ist ein körperlich, geistig und sozial aktivierendes, präventives Trainingsprogramm für Ältere. Erste Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation zeigen positive Veränderungen durch das LMB-Training bei motorischen Fähigkeiten wie Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Balance und Ausdauer. Dies hat Auswirkungen auf alltagsorientierte Kompetenzen, wie zum Beispiel das Aufstehen und Gehen, so dass auch die Selbsthilfefähigkeit zunahm.

Prof. Dr. Ingo Froböse, von der Deutschen Sporthochschule Köln und Botschafter des Programms „Älter werden in Balance“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, steht Anruferinnen und Anrufern am 27. September 2017 in einer Telefonaktion zum Thema Bewegung im Alter Rede und Antwort.

Bis zum Jahresende 2018 finden noch 30 Fortbildungen für Übungsleiter (2. Lizenzstufe Prävention) in ganz Deutschland statt. Darüber hinaus werden 800 ATP-Kurse mit bis zu 800,- € durch die BZgA gefördert.

Im April 2015 wurde die bundesweite Projektdatenbank „Gesund & aktiv älter werden“ der BZgA freigeschaltet. Seitdem haben sich bereits über 300 gesundheitsförderliche Angebote, die sich an ältere Menschen richten, eingetragen. Dies ist ein gemeinsamer Erfolg und bestätigt das bundesweite Engagement von Akteurinnen und Akteuren der Prävention und Gesundheitsförderung.

Mehr als 200.000 Rentnerinnen und Rentner haben im vergangenen Jahr sozialversicherungspflichtig gearbeitet. Fast 900.000 hatten einen Minijob. Der kleine Ratgeber "Länger arbeiten" vom Bundespresseamt gibt Antworten auf wichtige Fragen zur Weiterarbeit im Rentenalter.

In Deutschland leben immer mehr ältere Menschen. Bereits im Jahr 2030 werden voraussichtlich 35 Prozent der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Wie das Potenzial der älteren Generation genutzt und der Übergang vom Berufsleben ins Rentenalter gestaltet werden kann, hat zwei Jahre lang der Runde Tisch "Aktives Altern - Übergänge gestalten" untersucht.

Vergangenes Jahr haben 50 Prozent aller Deutschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren an mindestens einer Weiterbildungsmaßnahme teilgenommen. Die Weiterbildungsbeteiligung bleibt damit auf hohem Niveau, nachdem sie zwischen 2010 und 2012 deutlich angestiegen war. Dies ist ein Ergebnis des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Adult Education Survey (AES) 2016, mit dem das Weiterbildungsverhalten der Bevölkerung erhoben wird. Das beim Bildungsgipfel 2008 gesetzte Ziel, jeder zweite Erwachsene sollte mindestens einmal im Jahr an einer Weiterbildungsmaßnahme teilnehmen, wurde damit erneut erreicht.

Senioren-Begegnungsstätten in Bremen sollen sich mit neuen Schwerpunkten aufstellen und wieder mehr Menschen erreichen. Ein entsprechendes Vorhaben hat Sozialsenatorin Anja Stahmann am 1. Juni der Deputation für Soziales, Jugend und Integration vorgestellt. Mit dem vorgelegten Zwischenbericht soll die Grundlage dafür geschaffen werden, die Haushaltsmittel unter den bisher 28 Begegnungsstätten und weiteren Standorten neu zu verteilen.