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FAQs

Fragen und Antworten

Können mich meine Enkelkinder noch besuchen? Ist meine Grippeimpfung auch gegen Corona wirksam? Und was ist, wenn ich zum Arzt muss? Antworten auf ausgewählte Fragen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Antworten auf ausgewählte Fragen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Nein, die Grippeimpfung hat keinen Einfluss auf den Verlauf einer Infektion durch das neuartige Coronavirus. Die Grippeimpfung kann aber das Risiko einer Grippeerkrankung senken und so dazu beitragen, das Gesundheitssystem zu entlasten.

Von Besuchen bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen wird derzeit abgeraten. Alten- und Pflegeheime verfolgen zum Schutz ihrer Bewohner eine oft sehr strenge Besuchsregel. Aus eigener Rücksichtnahme sollte der Kontakt mit der älteren Generation auf Telefonate beschränkt sein. Auch die Kinderbetreuung sollten nicht die Großeltern übernehmen.

Beschränken Sie Ihre persönlichen Kontakte soweit wie möglich. Halten Sie im Idealfall nur Kontakt zu den Menschen, mit denen Sie zusammen wohnen. Verzichten Sie auf engere Kontakte mit Freunden und Nachbarn, das betrifft auch deren Kinder. Treffen Sie sich höchstens mit einer anderen Person und beachten Sie die Kontaktregeln: Mindestabstand 1,5m besser 2m. Wenn Sie schon älter sind (60+) oder an einer Vorerkrankung leiden, ist es noch wichtiger die persönlichen Kontakte einzuschränken, da bei Ihnen ein statistisches Risiko für einen schweren Verlauf besteht. Großeltern sollten daher nicht während der Schul- und Kitaschließungen die Betreuung ihrer Enkel übernehmen, da diese das neuartige Coronavirus unbemerkt übertragen könnten. Für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, gibt es eine Notbetreuung in der Region.

Ja, Arztbesuche sind möglich. Bitte melden Sie sich vor einem Arztbesuch unbedingt telefonisch in der Praxis. Viele Praxen haben getrennte Bereiche eingerichtet für Patienten mit Infektionskrankheiten und Patienten ohne Symptome. Betreten Sie Arztpraxen nicht, ohne vorher dort angerufen zu haben.

Kontaktieren Sie in diesem Fall Ihre Arztpraxis telefonisch und klären Sie die weiteren Schritte ab.

Häufig können Rezepte per Post versandt werden, wenn die Patientin / der Patient der Ärztin oder dem Arzt bekannt ist. Ggf. besteht auch die Option, das Rezept und die Medikamente von einem Boten ausliefern zu lassen.

Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen, sind die Selbstisolierung bei Erkrankung, eine gute Händehygiene, das Einhalten von Husten- und Niesregeln sowie das Abstandhalten von anderen Menschen (mindestens 1,5 bis 2 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.

Menschen, die an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankt sind, sollen unbedingt zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen meiden. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen jedoch zunehmend, dass Menschen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind, das Virus schon ein bis drei Tage ausschei­den können, bevor sie selbst Symptome entwickeln. Durch eine Mund-Nasen-Bedeckung können infektiöse Tröpfchen, die man z. B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremd­schutz). Eine solche Schutzwirkung ist bisher nicht wissenschaftlich belegt, sie erscheint aber plausibel.

Es gibt jedoch keine Hinweise dafür, dass man sich durch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung selbst vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus schützen kann (Eigenschutz).

Für die Bevölkerung empfiehlt das Robert Koch-Institut das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (textile Barriere im Sinne eines Mund-Nasen-Schutzes) in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum. Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung kann dazu beitragen, die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 in der Bevölkerung zu reduzieren und Risikogruppen vor Infektionen zu schützen – allerdings nur, wenn weiterhin Abstand (mindestens 1,5 bis 2 Meter) von anderen Personen, Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene eingehalten werden.

Das gilt insbesondere für Situationen, in denen mehrere Menschen in geschlossenem Räumen zusammen­treffen und sich dort länger aufhalten (z. B. am Arbeitsplatz) oder der Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann (z. B. in Lebensmittelgeschäften oder in öffentlichen Verkehrsmitteln). Voraussetzung dafür ist, dass genügend Menschen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und richtig mit der Mund-Nasen-Bedeckung umgehen: Die Bedeckung muss durch­gehend eng anliegend über Mund und Nase getragen und bei Durchfeuchtung gewechselt werden; sie darf während des Tragens nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden und auch nicht um den Hals getragen werden. Hinweise zur Handhabung und Pflege von Mund-Nasen-Bedeckungen gibt auch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Die BZgA stellt zum Thema Mund-Nasen-Bedeckung ein Merkblatt zur Verfügung.

Im privaten Umfeld, ohne dass eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus vorliegt, ist eine Händedesinfektion im Allgemeinen nicht erforderlich. Hier ist es wichtiger, sich regelmäßig die Hände mit Seife zu waschen und darauf zu achten, dass Handtücher, Zahnbürsten, Besteck, u.ä. nicht mit anderen Familien- oder Wohnungsbewohner geteilt wird.

Bei jeder Atemwegsinfektion ist es wichtig, dass Sie und Ihr Umfeld die Hygieneregeln einhalten, um eine Ansteckung zu vermeiden: regelmäßiges Händewaschen, Einhalten der Husten- und Niesregeln und Abstand halten. Wenn Sie befürchten, sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert zu haben, kontaktieren sie Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin. Sollte bei Ihnen das neuartige Coronavirus nachgewiesen werden, wird Ihnen das Gesundheitsamt mitteilen, was Sie sonst noch beachten müssen um andere zu schützen.

Sind Sie selbst betroffen: Erkundigen Sie sich bei Nachbarn, Familienangehörigen oder Freunden, ob diese helfen können. Falls dies nicht möglich ist, wenden Sie sich an die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW) oder ehrenamtlich Helfende in ihrem Umkreis. Sind Sie nicht betroffen, können Sie Hilfesuchenden Unterstützung anbieten.

Bitte rufen Sie einen nahegelegenen Handwerksbetrieb an. Bei starken Störungen melden Sie sich bei der Feuerwehr oder dem Technischen Hilfswerk (THW). Wenn Handwerker Ihre Wohnung betreten, halten Sie einen Abstand von mindestens 1,5 Metern besser 2 Meter ein und achten Sie auf die Empfehlungen zur Hygiene.

Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70 % der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Nach derzeitigen Erkenntnissen verläuft nur ein kleiner Teil der Erkrankungen schwer Dennoch: Wenn sich die Erkrankung ungebremst ausbreitet, könnte dies zu einer erheblichen Krankheitslast in Deutschland führen.

Es gibt zurzeit sehr viele offene Fragen rund um die Übertragung, Erkrankungsdauer und Schutzmöglichkeiten vor dem neuartigen Coronavirus, für die es aufgrund der Neuartigkeit des Erregers noch keine hinreichend wissenschaftlich gesicherten Daten bzw. Studien gibt. Was jeweils aktueller Wissenstand ist, finden Sie in den umfassenden FAQs unter www.infektionsschutz.de/..., die regelmäßig aktualisiert werden. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an .

Auch das Bundesministerium für Gesundheit beantwortet Fragen rund um das Coronavirus. Informationen finden Sie unter www.zusammengegencorona.de/informieren/