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Chronische Ein- und Durchschlafstörungen (Insomnie)

Kurzfristige Phasen schlechten Schlafs sind allen Menschen bekannt: Dann hat man Schwierigkeiten, einzuschlafen oder wacht zu früh auf. Meist werden solche Phasen durch akuten Stress in schwierigen Lebenssituationen ausgelöst und vergehen in der Regel von selbst, wenn sich die Situation beruhigt. Halten diese Schlafschwierigkeiten jedoch über einen Zeitraum von mehr als 3 Monaten an, treten sie mindestens dreimal pro Woche auf und mindern sie deutlich Ihr Befinden am Tage, spricht man von einer chronischen Insomnie, also einer Ein- und Durchschlafstörung.

Bei älteren Menschen kann Schlafmangel das Auftreten von Stürzen und Konzentrationsstörungen begünstigen und die Fähigkeit zur Selbstversorgung deutlich einschränken. Deswegen sollten länger anhaltende Schlafbeschwerden ärztlich abgeklärt werden. Hier ist Ihr Hausarzt / Ihre Hausärztin die erste Anlaufstelle. Erfolgreich bei der Behandlung der chronischen Insomnie ist eine Kombination von Verhaltensstrategien, Entspannungstechniken sowie ein sorgsamer Umgang mit schlaffördernden Medikamenten. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite „Der verantwortungsvolle Umgang mit Schlaf- und Beruhigungsmitteln“ und in der Broschüre „Medikamente – ab wann sind sie riskant? Ein Heft in Leichter Sprache“.

Kein Grund zur Beunruhigung besteht, wenn Sie sich trotz häufiger Schlafunterbrechungen meist ausgeruht fühlen, konzentriert sind und Ihre Alltagsaufgaben gut bewältigen können.