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Schlaffördernde Ernährung

Die Abendmahlzeit sollte weder besonders fettig noch stark eiweißhaltig sein und auch nicht zu spät eingenommen werden. Achten Sie auf leichte kohlenhydratreiche Kost, vermeiden Sie es aber, hungrig ins Bett zu gehen. Als schlaffördernde Lebensmittel gelten Eier, Lachs, Hähnchenbrust, Schweinefleisch, Erbsen, Schokolade – alles Nahrungsmittel, die die Aminosäure Tryptophan enthalten, wenn auch nur in sehr geringen Mengen. Tryptophan kann vom Körper nicht selber gebildet werden, wird aber für die Bildung von Melatonin benötigt.

Falls Sie nachts aufwachen, dann gönnen Sie sich besser keine Mahlzeit. Selbst das verlockende Stückchen Schokolade kann, regelmäßig in der Nacht konsumiert, eine Durchschlafstörung hervorrufen. Der Körper stellt sich sehr schnell darauf ein und lässt Sie zukünftig stets zur selben Zeit erwachen, um seinen kleinen Imbiss einzufordern.

Um den Nachtschlaf nicht zusätzlich durch Toilettengänge unterbrechen zu müssen, ist es ratsam, abends nicht zu viel trinken, insbesondere bei einer Blasenschwäche. Verteilen Sie eine ausreichende Flüssigkeitsmenge vor allem über den Tag.

Dass koffeinhaltige Getränke das Einschlafen stören können, ist bekannt. Sinnvoll ist es also, diese ab dem frühen Nachmittag zu vermeiden, denn gerade bei älteren Menschen kann sich das Koffein noch ziemlich lange nach dem letzten Genuss im Körper halten. Auf Alkohol sollte bestenfalls ganz verzichtet werden. Zwar kann ein Gläschen Wein vor dem Zubettgehen das Einschlafen fördern, doch führen die Abbauprozesse im Körper möglicherweise dazu, dass Sie in der zweiten Nachthälfte unruhiger schlafen und häufiger aufwachen.