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Medikamentöse Behandlung

Bei allen Patienten und Patientinnen mit KHK ist eine medikamentöse Therapie die Basis der Behandlung. Typische Medikamente bei der Behandlung einer KHK sind blutverdünnende Medikamente (wie die Acetylsalizylsäure) und Medikamente, die Risikofaktoren wie ein erhöhtes Cholesterin behandeln sollen (sogenannte „Statine“, aber ggf. auch blutdrucksenkende Medikamente).
Die Medikamente werden Ihnen von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin verordnet und müssen in der Regel langfristig – also über einen längeren Zeitraum – eingenommen werden.
Wichtig ist, dass Sie die Arzneimittel sorgfältig und genauso nehmen, wie es Ihr Arzt oder Ihre Ärztin verordnet hat. Bitte setzen Sie auch keine Medikamente plötzlich ab, denn das kann bei KHK-Patienten und -Patientinnen ernsthafte Probleme auslösen: So riskiert man nach einem Herzinfarkt und einer Stentbehandlung einen neuen Herzinfarkt, wenn man das blutverdünnende Medikament unvermittelt weglässt (und sich das bereits behandelte Herzinfarkt-Gefäß wieder durch Blutgerinnsel verschließt). Auch bei Patienten und Patientinnen, die noch keinen Herzinfarkt hatten, kann ein abruptes Absetzen der Medikamente ggf. zu einem Verschluss der Gefäße durch Blutgerinnsel führen. Falls Sie die Dosierung der Medikamente oder die Medikation verändern möchten, sollten Sie dies also immer mit dem Arzt oder der Ärztin genau absprechen.