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Grauer Star (Katarakt)

So sehe ich – mit Katarakt

Der Graue Star ist eine der häufigsten Augenkrankheiten im Alter. Im Laufe des Lebens trübt sich die ursprünglich klare Augenlinse langsam ein. Man merkt es frühestens dann, wenn sich eine Sehverschlechterung nicht mehr mit Brillengläsern ausgleichen lässt. Wenn die Eintrübung stärker wird, sehen die Betroffenen wie durch eine Milchglasscheibe. Farben werden immer blasser und Kontraste immer schwächer.

Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist die Staroperation. Der Eingriff ist heute für Patientinnen und Patienten wenig belastend: Sie können meist noch am Tag des Eingriffs wieder nach Hause. Nur mit feinsten Schnitten von zwei bis drei Millimetern Breite wird der Augapfel geöffnet. Dann wird die getrübte Augenlinse durch eine künstliche Linse ersetzt, deren optische Wirkung in aller Regel dafür sorgt, dass die Patienten eine gute Sehleistung ohne Brille für die Ferne erreichen. Sie brauchen dann nur noch eine Lesebrille für die Nähe. Es gibt auch Speziallinsen, die eine größere Unabhängigkeit von der Brille ermöglichen, sie kommen jedoch nicht für alle Patientinnen und Patienten in Frage und setzen eine eingehende Beratung durch eine Augenärztin oder einen Augenarzt voraus. Eine Erblindung wegen des Grauen Stars kommt heute in Deutschland fast nicht mehr vor. Damit ist diese Operation die Erfolgsgeschichte in der Augenheilkunde schlechthin.

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