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Wenn das Auge altert

Sehen hat viele Facetten – und sie alle verändern sich im Laufe der Jahre, wenn das Auge altert, auch ohne dass eine Augenkrankheit vorliegt: die Sehschärfe, die Farbwahrnehmung, das Kontrastsehen und das Gesichtsfeld. Der Wandel vollzieht sich allmählich und wird oft nicht bewusst wahrgenommen.

Zur normalen Alterung gehören im Laufe der Jahrzehnte eine Gelbfärbung und eine zunehmende Eintrübung der Augenlinse. Dadurch erreicht weniger Licht die Netzhaut und die Wahrnehmung von Farben verändert sich. Man sieht Kontraste schlechter und fühlt sich bei starkem Licht geblendet. Auch die Sehschärfe kann nachlassen. Ist bei jungen Menschen ein Sehvermögen von 100 Prozent normal, so können bei 75-Jährigen auch 60 bis 100 Prozent als normal angesehen werden. Mit einer Sehschärfe von 50 Prozent kann man immer noch Auto fahren, sofern keine weiteren Seheinschränkungen (z. B. Gesichtsfeldausfälle) bestehen.

Mit Sehhilfen und guter Beleuchtung können viele ältere Menschen ihr Sehvermögen besser nutzen.