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Zurück zur ÜbersichtFactsheet Bewegungsförderung in der Lebenswelt Schule

Zahlen und FaktenBewegung

Hermann Städtler & Maren Utischill

Stand: Juli 2026


Bewegung ist eine zentrale Voraussetzung für die gesunde Entwicklung von Kindern und Jugendlichen – körperlich, kognitiv und sozial. Gleichzeitig verbringen Kinder und Jugendliche einen Großteil ihres Tages in der Schule, die damit als zentrale Lebenswelt eine Schlüsselrolle bei der Förderung von Bewegung einnimmt. Aktuelle Entwicklungen zeigen jedoch, dass Bewegung im Alltag vieler Kinder und Jugendlicher zu kurz kommt. Schulen stehen daher vor der Herausforderung, mehr Bewegungsanlässe in den Schulalltag zu integrieren. 

Inhalt

Kurzzusammenfassung: Bewegungsförderung kann nicht nur die Gesundheit stärken, sondern auch das Lernen und das soziale Miteinander positiv beeinflussen. Das Factsheet zeigt Ansätze und Möglichkeiten auf, wie Bewegung in der Lebenswelt Schule wirksam verankert werden kann und welche Rahmenbedingungen dafür entscheidend sind.

Einführung

Zahlreiche Schulen berichten von positiven Erfahrungen mit Bewegungspausen, einer bewegungsförderlichen Schul(hof)gestaltung oder zusätzlichen Sportangeboten. Die Ausgangslage macht es deutlich, dass Schulen sich dem Thema Bewegung widmen müssen. Denn: Immer mehr Schulen wechseln auf Ganztagsbetrieb, sodass junge Menschen den überwiegenden Teil ihrer Tageszeit in einem institionellen Rahmen verbringen. Vorzugsweise im Sitzen. Gleichzeitig ist die Lebenswelt junger Menschen zunehmend digital geprägt und dadurch bewegungsärmer geworden. Nicht zuletzt zeigen sich nun die Auswirkungen und Langzeitfolgen der Corona-Pandemie. All das spiegelt sich in besorgniserregenden Befunden aus Schuleingangsuntersuchungen oder aktuellen Studien: Schon 6-Jährigen werden kognitive, motorische und soziale Mängel attestiert. Zunehmend erhalten junge Menschen „Erwachsenendiagnosen“ wie Diabetes, Angststörungen oder Depressionen.1 Jedes zehnte Kind in Europa gilt laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als übergewichtig. Gerade mal 20 % der 3- bis 17-Jährigen erreichen die internationale Empfehlung der WHO, wonach sich Kinder und Jugendliche mindestens 60 Minuten am Tag moderat bis intensiv bewegen sollten.2 Die deutliche Mehrheit erfüllt diese Zielsetzung nicht. Untersuchungen, die sich mit den Folgen des Corona-Lockdowns befassen, betonen den Bewegungsverlust ebenfalls: Immer weniger Kinder spielen und bewegen sich draußen (L3). Die motorische Leistungsfähigkeit (insbesondere die aerobe Ausdauer) ist bei Jugendlichen im Vergleich zu Vor-Pandemie-Werten gesunken. Selbst wenn sich die Mitgliederzahlen in Sportvereinen von Kindern und Jugendlichen insgesamt wieder erholt haben 2, hat sich der sitzende Lebensstil weiter verfestigt. Dies gilt besonders für Kinder mit niedrigem Sozialstatus, die ein signifikant geringeres Aktivitätsniveau haben als Kinder aus Familien mit höherem Sozialstatus.4 Letztere sind öfter in Sportvereinen aktiv und damit motorisch leistungsfähiger als Gleichaltrige, die nur am Schulsport teilnehmen. 

Wenn man sich bewusst macht, dass Bewegung ein menschliches Grundbedürfnis ist und die gesunde körperliche, kognitive, psychische und soziale Entwicklung von jungen Menschen maßgeblich prägt 5, wird deutlich, welche Verantwortung Schulen heute tragen: Es gilt gesundes Aufwachsen und gutes Lernen nachhaltig zu sichern. Der Sportunterricht kann dabei zwar wichtige Impulse geben, reicht jedoch nicht aus, um nachhaltige Bewegungsgewohnheiten auszubilden. Stattdessen braucht es Bewegung in schulischen Lern- und Arbeitsprozessen und eine Schulkultur, die Bewegung auf natürliche Weise integriert. Solch eine bewegte Schule entsteht nicht aus Einzelmaßnahmen. Sie beginnt mit einer Haltung, die Bewegung als Ressource sieht und zunächst einmal zulässt. Sie geht weiter mit einer Organisationsstruktur, in der der Wandel nicht zur nächsten Mammutaufgabe wird. Schritt für Schritt mit einer Vielzahl an Möglichkeiten den Tag bewegungsfreundlicher gestalten.

 

Ermöglichen Schulen mehr Bewegung, setzt eine umfassende positive Entwicklung ein: die Lernbereitschaft steigt, das Klassenklima verbessert sich, die Schulgemeinschaft wird gestärkt. Bewegung dient nicht nur dem Einzelnen, sondern der ganzen Gemeinschaft. Folgende Wirkungen von Bewegung sind erforscht und belegt: 

Bewegung und Lernen

Bewegung ist ein grundlegendes Aneignungsverfahren des Menschen. Wer kleine Kinder beobachtet, sieht, dass sie sich die Welt bewegend im Spiel und durch Ausprobieren erschließen.6 7 Bewegung sorgt für Neugier und Lernfreude als Voraussetzung für intrinsisches Lernen. In Bewegungssituationen handeln Kinder und Jugendliche selbstbestimmt und erleben sich selbstwirksam, sie machen wichtige soziale Erfahrungen, erhalten Anerkennung und dadurch Selbstbestätigung. Bewegung sorgt außerdem für eine stärkere Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns, was zugleich die neuronale Vernetzungen anregt und die kognitive Entwicklung unterstützt. Das ist allgemeingültig – „Bewegung ist in jedem Alter Futter für‘s Gehirn“.8 Mit Blick auf diese Erkenntnisse wird Bewegung im Schulsetting ein wichtiger Wirkfaktor: Bewegungszeit ist kein Zeitverlust, sondern ein Zeitgewinn – sie setzt Energie und kognitive Kapazitäten frei. 8

Konzentration und Lernleistung

Bewegung regt bestimmte hirnphysiologische Prozesse an, die sich positiv auf die Konzentrationsfähigkeit auswirken. Sie fördert die Neubildung und Vernetzung von Nervenzellen (Neurogenese) – eine wichtige Grundlage für Lernen und Gedächtnis. Gleichzeitig steigert sie die Durchblutung des Gehirns, sodass ihm mehr Energie in Form von Sauerstoff und Glukose zugeführt werden. Wer sich bewegt, hat einen stärker durchbluteten Körper mit einem leistungsfähigen Herz und einem leistungsfähigeren Blut-Herzkreislauf-System als jemand der sich wenig oder nicht bewegt. Da der Blutkreislauf das Gehirn dort am meisten unterstützt, wo Gehirnzellen gerade aktiv sind, wirkt sich Bewegung positiv auf das Lernen aus. Zudem befinden sich die motorischen Areale direkt neben den Sprachzentren und den Zentren für Konzentrationsvermögen im Stirnlappen und werden durch Bewegung mitverstärkt.9 Konzentration erfordert die bewusste Ausrichtung der Aufmerksamkeit auf eine Tätigkeit, wobei Störfaktoren ausgeblendet werden. Dazu sind die sogenannten Exekutive Funktionen (EF) notwendig – also geistige Kontrollprozesse, die das Denken, Handeln und die Emotionen steuern. Auch solche Fähigkeien sind durch Bewegung trainierbar. 10

Gesundheit und Prävention

Regelmäßige Bewegung wirkt präventiv gegen zahlreiche Erkrankungen wie Übergewicht, Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Haltungsschäden.11 Gleichzeitig hat sie einen starken Einfluss auf die mentale Gesundheit: Eine Meta-Studie zur Wirksamkeit körperlicher Aktivitätsinterventionen belegt unter Einbezug von 1039 verschiedenen Studien mit insgesamt 130.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen deutlichen Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und psychischer Gesundheit. Die Reduktion für Depressionen lag bei 43 %, bei Angstzuständen bei 42 % und bei psychischem Stress bei 60 %.12 Bezogen auf ADHS wurde festgestellt, dass die ADHS-Symptome durch Bewegung gemildert und die Konzentrationsfähigkeit erhöht werden können. Gerade im Kontext von ADHS, LRS/Dyskalkulie, Hochbegabung, Hochsensibilität und dem Autismus-Spektrum wird Bewegung als Wirkfaktor zunehmend beachtet. Außerdem scheint Sport das Risiko für die Entwicklung psychischer Erkrankungen zu reduzieren.13 Diese ermutigenden Ergebnisse sollten im Settingansatz Schule aufgegriffen werden.

Wohlbefinden und Klassenklima

Bewegung ist im Schulalltag essenziell 14, gerade weil viele Schülerinnen und Schüler am Stuhl ‚kleben‘ (Schule, Hausaufgaben, Bildschirm). Damit Kinder und Jugendliche Neues lernen, müssen sie sich wohlfühlen. Neben anderen Faktoren wie Sicherheit, soziale Eingebundenheit und der Gestaltung des Lernumfelds ist es entscheidend, ihren natürlichen Bewegungsdrang und ihre Bewegungsfreude mit zu berücksichtigen. Fehlende Bewegung befördert Langeweile, gedankliche Abwesenheit, Leidensdruck und Unterrichtsstörungen.15 Bewegung hingegen baut Stress ab (Cortisol) und hebt die Stimmung. Es werden Glückshormone (Endorphine und Dopamin) ausgeschüttet, wodurch Entlastung und Lernfreude entstehen kann.9 Durch Bewegung lässt sich das Wohlbefinden aktiv fördern, damit Lernende ihr volles Potential entfalten können. 

Soziale Kompetenzen

Gerade kleinere Kinder erfahren über das Handeln in Bewegung und Spiel eigene Befindlichkeiten und Grenzen, aber auch Gefühle und Grenzen anderer Personen. Sie hat anstiftende Wirkung im Kontext sozialer Situationen, erhöht den Sprechumsatz und stärkt wie nebenbei Sprachkompetenzen. Über alle Altersstufen hinweg fördert Bewegung zudem die Teamfähigkeit, Empathie, Fairness, Kommunikation, Selbstregulation und Interaktionsfähigkeit. Als gemeinsames kulturübergreifendes Tun ist Bewegung Potential und Ausgangspunkt für den wertschätzenden Umgang mit kulturellen Unterschieden.16

Motorische Kompetenz

Motorische Kompetenzen sind die Fähigkeit zu gezielten, koordinierten Bewegungen und umfassen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und Beweglichkeit. Sie beeinflussen die körperliche und geistige Entwicklung, das Selbstvertrauen und die soziale Interaktion. Erst auf Grundlage dieser Fähigkeiten entstehen Zugangsvoraussetzungen für die aktive Nutzung der Bewegungsumwelt. Um mit Risiko und Wagnis aktiv umgehen zu können, benötigt der Mensch grundlegende motorische Fähigkeiten, um überhaupt ins Klettern, Schwingen oder dynamische Balancieren zu kommen. 17

Der Schulsport ist ein unverzichtbarer Bestandteil umfassender Bildung und Erziehung.18 Über die Erlasse der Landesministerien werden Handlungsspielräume gesichert, die für die Umsetzung nötig sind. Besonders in den länderspezifischen „Kerncurricula Sport“ werden die angestrebten Kompetenzen betont, die zur Handlungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler in außerschulischen Kontexten, sowohl im organisierten als auch im informellen Sport- und Bewegungsbereich führen sollen.19 

Viele Schulen setzen sich damit auseinander, mehr Bewegung einzubeziehen. Insbesondere in der zunehmenden Verknüpfung von Bewegung mit Gesundheit. Es lohnt sich für die Anhebung der Bewegungsminuten pro Tag über Sporthalle und Sportplatz hinaus zu denken, schließlich gehen Kinder und Jugendliche über viele Jahre hinweg in die Schule. Beste Voraussetzung für die Entwicklung eines gesundheitsbezogenen Lebensstils, in der Bewegung die Triebfeder für aktive Teilhabe ist. 

Ein richtungsweisender Ansatz ist die „Bewegte, gesunde Schule Niedersachsen“ (www.bewegteschule.de), der inzwischen von einigen Bundesländern in Deutschland, Österreich und Südtirol übernommen wird. Mittlerweile ist die „Bewegte Schule“ weniger ein sportiver Ansatz zur Bewegungsförderung der Heranwachsenden als vielmehr ein Konzept zur Integration von Bewegung in schulische Lern- und Arbeitsprozesse, um eine bewegte Schulkultur zu gestalten. Sie bezieht Schulorganisation, Lern- und Lebensraum und den Unterricht mit ein und verknüpft sie mit der Querschnittsaufgabe Bewegung und Gesundheit. Ziel ist, Bewegung in den ganzen Tag zu bringen: Schulen aller Schulformen belegen auf Bundesebene, wie mit einfachen Schritten neue Bewegungschancen entstehen. 5 20

Schulweg & Ankommenszeit

Wer möchte, dass Schülerinnen und Schüler gut in den Unterricht starten, sollte den Tagesbeginn in den Blick nehmen. Schon der Schulweg bietet die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen, um mit einer anderen Energie in den Tag zu starten. Es braucht Anreize für ein autofreies Erreichen der Schule, beispielsweise durch die Bildung von Gehgemeinschaften oder fest organisiertes Gruppenradeln („Bike-Bus“, s. bicibus.de/Kindermobilitaet). Die Heranwachsenden können mit einem Punktepass dazu motiviert werden, zu Fuß zu gehen, beziehungsweise das Rad oder den Roller zu nutzen. Zur Sensibilisierung eignen sich auch Aktionstage wie „Zu Fuß in die Schule“ 21 oder Klassenwettbewerbe, z. B. „Bike to School“. Wichtig sind dabei die Eltern und Lehrenden als Vorbilder – bewegen auch sie sich autofrei beispielweise zur Schule, wirkt das motivierend.

Die Ankommenszeit an der Schule sollte bewusst als Qualitätszeit verstanden und für Bewegung und Motivation genutzt werden. Hier eignen sich einladend gestaltete Foyers mit ‚Bewegungsverführungen‘ wie auf dem Boden gezeichnete Hüpfgelegenheiten, Hangel-, Kletter- oder Bouldergeräten oder ein Fingerlabyrinth. So wird der Einstieg in den Schultag leichter.

Rhythmisierung

Für mehr Bewegung im Schulalltag gilt es die Rhythmisierung des Tages unter die Lupe zu nehmen. Besteht der Tag aus 45-Minuten-Blöcken oder gibt es Spielräume durch Doppelstunden, Freilernzeiten und ausreichend lange Pausen? Wird dem Vormittag eine höhere Priorität zugemessen als dem Nachmittag oder gibt es einen guten Mix aus Lehren, Lernen und Bewegen über den ganzen Tag hinweg? Besonders Ganztagsschulen sollten die Trennung zwischen Kopfarbeit vormittags und Körperarbeit nachmittags aufheben und stattdessen über den ganzen Tag hinweg für ein ausgeglichenes Verhältnis von Anspannung und Entspannung sorgen.15 Nicht zuletzt müssen die Pausen richtig bemessen sein: Erst ab einer Pausenzeit von 25 Minuten kommen Kinder und Jugendliche ins Spiel. Eine gute Rhythmisierung ist also nicht nur Voraussetzung für eine gute Schulentwicklung, sondern auch zentrale Gelingensbedingung für mehr Bewegung und Gesundheit. Schulrechtlich gesehen liegt die Entscheidung über Rhythmisierung bei der Schule selbst.

Lehren & Lernen (Unterricht)

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Sitzroutinen im Unterricht zu durchbrechen und so das natürliche Bewegungsbedürfnis anzusprechen, um die Motivation und Lernfähigkeit aufrecht zu erhalten. Etwa, wenn Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitshaltung selbstbestimmt wechseln oder im Stehen arbeiten können, um für eine individuelle Balance zwischen Anspannung und Entspannung im Lernprozess zu sorgen. Dabei können unterschiedliche Lernorte gewechselt werden, die zugleich aber die Eigentätigkeit und die Selbstbestimmung der Schülerinnen und Schüler zulassen. So kann das Vokabellernen im Gehen zusammen mit anderen stattfinden oder Rechenaufgaben können in Verbindung mit Bewegung (z. B. hüpfen) ganz praktisch und anschaulich gelöst werden. Lehrkräfte können dabei Bewegungsimpulse einsetzen, die je nach Intension unterschiedliche Funktionen erfüllen, wie „munter machen“, „Lernen optimieren“ oder „entspannen“.5 Besonders das informelle Bewegen erfordert die Fähigkeit der Selbstorganisation, die beispielsweise in der Schule in selbstgestalteten Aktivitäten, in Pausen, in der Organisation von Sportevents, in Frei- oder Vertretungsstunden geübt wird.22 Speziell der Vertretungsunterricht oder auch Freistunden auf dem Schulhof und der Sportunterricht sind eine herausragende Chance für freies Bewegen, Interaktion und Austausch, um junge Menschen auf die Teilhabe an der schulischen und außerschulischen Bewegungsumwelt vorzubereiten. Der Sportunterricht allein reicht wegen seiner zeitlichen Limitierung jedoch nicht aus, um genug Bewegungsanreize die Kinder und Jugendlichen zu setzen.

Ergonomie und Lernumgebung

Da heutige Ganztagsschulen sich zu Lebensorten wandeln, braucht es Raumgestaltung, die durch ihre vielfältige Ausstattung zum Aufenthalt einlädt und an dem sich alle Schulbeteiligten wohlfühlen können. Um neue Wege des Lehrens und Lernens im Kontext moderner Bildung zu gehen, sind Räume und Lernlandschaften erforderlich, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte inspirieren und nicht einengen.23 Die gesundheitsförderliche Gestaltung der Lernumgebung und des Klassenraums hat Einfluss auf ein konzentriertes und gesundes Lernen (s. Classroom-Management). Dazu gehören höhenverstellbare Stühle und Tische, Stehpulte, Liegearbeitsflächen, ein angemessenes Raumklima, Licht, Akustik, farbliche Gestaltung und der Einsatz vielfältiger Medien.14 Lernlandschaften mit einem Mix aus Sitz-, Steh- und Liegearbeitsflächen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Arbeitshaltungen, je nach Bedarf, und wirken einladend.

Pausen als Bildungsraum

Die Pause ist der womöglich am meisten unterschätzte Lern- und Bildungsraum: Als Ort informellen Lernens fordert die Pause zu eigenverantwortlichem Handeln heraus.24 Entwicklungsförderliche Außengelände sind ein lebendiger Ort, der körperliche Aktivität, analoge soziale Interaktion und echte Erfahrungen ermöglicht. Wichtig ist, dass die Pausenhöfe herausfordernd gestaltet sind und echte Bewegungsanreize für die Schülerinnen und Schüler bieten. Pausenhöfe, die Unterforderung vermeiden, mit beispielweise offenen Kletterstrukturen ohne vorgegebene Bewegungsfolgen, steigern die Bewegungslust und damit das Bewegungskönnen. Mehrere Kinder können gleichzeitig klettern, sich begegnen, ausweichen oder helfen – damit entsteht Miteinander, Konzentration und Selbstvertrauen ganz nebenbei.5 Zugleich erfordern derartige Angebote eine ständige Abwägung der Machbarkeit von Schülerinnen und Schülern, sodass die Wagnis- und Risikobereitschaft gefördert wird, was nachhaltig Häufigkeit sowie Schwere von Verletzungen reduziert.25 Solche Pausenräume sind in unserer digital geprägten Lebenswelt wichtiger denn je. Junge Menschen brauchen Orte für körperliche Aktivität, soziale Interaktion und kreative Erfahrungen als Ausgleich zur Konsumzeit vor digitalen Bildschirmen. 

Bewegungsverführungen

Nicht nur in Sporthallen, auf Sportplätzen und auf dem Pausenhof kann Bewegung erfolgen. Auch Verbindungswege, das Foyer oder die Pausenhalle eignen sich, um ‚Bewegungsverführungen‘ für zwischendurch zu installieren: Farbpunkte beziehungsweise Hüpffelder auf den Alltagswegen der Kinder und Jugendlichen inspirieren zu spontaner, multioptionaler Bewegung. 

An Verkehrsflächen im Schulgebäude können Hangelstrecken oder Boulderflächen installiert werden. Freie Areale eignen sich für mobile Slacklines oder andere Balanciergelegenheiten. Für Ausgleich sorgen auch Wahrnehmungsinstallationen wie ein Fingerlabyrinth, Streifenspiegel oder rotierende Scheiben an den Wänden, die allgemein ufgewertet werden und auch in den Regenpausen zu Aktivitäten anstiften.

Außerschulische Angebote/ Kooperationen

Es gibt zahlreiche Akteurinnen und Akteure im Umfeld von Schulen, die Bewegungsangebote bieten. Neben privaten Anbietern wie Kletterhallen oder Tanzschulen gibt es auch kommunale Angebote wie Lauftreffs, Fitness-Trails, Pumptracks oder Stadtparks mit Geräten. Solche Orte können genutzt werden, um die Bewegungslust zu fördern. Gleichzeitig bieten sich Partnerschaften mit Sportvereinen, Krankenkassen, Unfallkassen und Gesundheitsinitiativen an, die entweder selbst Kurse anbieten oder Kurse fördern. Denkbar sind auch Aktionen wie Sommer-, Winter- oder Sponsorenläufe, vielleicht sogar als Schultriathlon, Schnuppertage für bestimmte Sportarten, schulinterne Turniere, schulübergreifende Meisterschaften oder auch die Verteilung von Schrittzählern.

 

Der Schlüssel für eine erfolgreiche Umsetzung liegt im gelingenden Zusammenspiel von Haltung, Organisationsstruktur und konkreten Maßnahmen. Wie erfolgreich eine Schule damit ist, lässt sich daran bemessen, wie weit Bewegung als selbstverständlicher Teil des Schullebens über den ganzen Tag hinweg sichtbar wird. 

Motivierte Lehrkräfte und Schulleitung

Der wichtigste Faktor ist das Kollegium, das Bewegung als Gewinn und nicht als Störung für ihre Schülerinnen und Schüler und für sich betrachtet. Lehrkräfte sind Vorbilder, deshalb ist es wichtig, dass sie selbst Bewegungsfreude zeigen. Hilfreich ist es, wenn sich das Kollegium der neurobiologischen Vorteile von Bewegung bewusst ist. Fachlichen Hintergrund finden sie im Unterrichtsmaterial des BIÖG und in entsprechenden Fortbildungen. Die Schulleitung stützt aktiv und langfristig die bewegungsförderlichen Initiativen des Kollegiums und übernimmt sichtbar die Verantwortung für die Arbeitsgesundheit der Lehrerinnen und Lehrer und für ein gesundes Lernumfeld der Schülerinnen und Schüler. Sie priorisiert das Thema als Querschnittsaufgabe. Steuergruppen zum Thema „Bewegung und Gesundheit“ können unterstützen.

Partizipation und Verantwortung

Wenn Schülerinnen und Schüler mitgestalten, steigt die Verantwortungsbereitschaft, Akzeptanz und die Identifikation mit der eigenen Schule. Inzwischen ist mehrheitlich in den Bundesländern die Partizipation im Schülerrat oder -parlament etabliert – bedeutsam auch in Unterrichtsfragen und im Kontext von Bewegung. Darüber hinaus können alle Schulbeteiligten mit einbezogen werden, um Innen- und Außenräume bewegungsfreundlich zu gestalten, Spielgeräte auszuwählen, Regelungen zur Absicherung von Bewegungs- und Pausenzeiten zu treffen oder bestimmte Angebote durchzuführen (Pausencoaches). Auch Hausmeisterinnen und Hausmeistern sowie kommunale Vertreterinnen und Vertreter sind dabei mitgedacht. Eltern können über Elternabende, Sportfeste, Projekttage oder Sponsorenläufe aktiv mit einbezogen werden.

Mit Raum und Zeit den Rahmen für Bewegung setzen

Wie zuvor im Abschnitt Rhythmisierung und in der Ausführung zu Pausen als Bildungsraum benannt, ist neben attraktiven Spiel- und Bewegungsflächen (Schulhof, Klassenraum, Sporthalle, Sportplätze, Flurbereiche) auch eine passende Rhythmisierung mit ausreichend langen Zeitfenster die Voraussetzung für eine nachhaltige Umsetzung von Bewegung im Schulalltag. Dazu kann der gesamte Tag nach Bewegungschancen für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte sowie pädagogische Fachkräfte abgeklopft werden.

Nachhaltige Verankerung

Wichtig ist, den Themenbereich „Bewegung und Gesundheit“ als Leitidee im Schulkonzept zu verankern. Damit wird dem Anliegen ein signifikant höherer Stellenwert und Erfolg zugeschrieben, als wenn dies nicht der Fall wäre.26 Die Leitidee sorgt für eine gemeinsame Haltung, klare Verantwortlichkeiten und nachhaltige Umsetzung als fächerübergreifende Aufgabe aller an Schule Beteiligten.27 Durch regelmäßige Evaluation gelingt die Anpassung von Maßnahmen. Auch der Unterricht profitiert von der Leitidee und verbindet sie mit Zielen wie Konzentration, Gesundheit und psycho-soziale Entwicklung. Letztendlich kommt es auf die ermöglichende Haltung der Lehrkräfte an: indem sie der Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler hohe Priorität in Lernphasen geben und somit das Bewegungspotential der Lernenden immer ansprechen.

Obwohl die Vorteile von Bewegung hinreichend wissenschaftlich belegt sind, kann die Umsetzung im Schultag auf Widerstände stoßen. Diese Hindernisse liegen oftmals tiefer und sollten bewusst erkannt und gezielt angegangen werden. Ziel ist es, Bewegung und Gesundheit als Teil von Bildung zu verstehen.

Alte Sitzschule

Gelernt wird im Sitzen. Dieses alte Bild prägt die Vorstellungen vom Unterricht bis heute. Man sieht es an übermöblierten Klassenräumen, tristen Außengeländen oder Stundenplänen mit 45-Minuten-Takt. Es fehlt an Budget und räumlichen wie organisatorischen Ressourcen, um den Schultag bewegungsfreundlicher umzugestalten. Außerdem stehen die Lehrkräfte meist unter hohem Druck, den Lehrstoff zu bewältigen und fürchten, durch Bewegung im Unterricht wertvolle Zeit zu verlieren. 

Eltern befürchten, dass durch zu viel Bewegung und Spaß die kognitive Komponente zu kurz kommen könnte. Diesem Vorurteil kann durch Beteiligung zugunsten von Bewegung entgegengewirkt werden.

Überforderte Lehrkräfte

Viele Lehrkräfte fühlen sich am Limit und wehren weitere „Zusatzaufgaben“ ab. Gelernt wird aus alter Gewohnheit im Sitzen und in Ruhe. Bewegung wird als Störfaktor wahrgenommen und hat im Alltag und auch im klassischen Unterricht wenig Raum. Dabei braucht Schulentwicklung authentische, motivierte Kolleginnen und Kollegen, die nicht kurz vor ihrer persönlichen Belastungsgrenze stehen. Mit einem ressourcenorientierten Modell, das an vorhandenen Stärken ansetzt und Schulentwicklung auf Basis der Salutogenese betreibt, kann dies realisiert werden. 5

Manche Schülerinnen und Schüler tun sich mit Bewegung schwer – vor allem, wenn sie wenig Erfahrung haben. Unsicherheit kann dazu führen, dass sie sich schämen und Bewegung eher vermeiden. Oft sind Bewegungsangebote stark auf Leistung ausgerichtet und orientieren sich zu wenig an aktuellen Trends. Es fehlt an niedrigschwelligen Angeboten, die leicht zugänglich sind und Erfolgserlebnisse ermöglichen.

Sportliches Leistungsdenken

Manche Schülerinnen und Schüler tun sich mit Bewegung schwer – vor allem, wenn sie wenig Erfahrung haben. Unsicherheit kann dazu führen, dass sie sich schämen und Bewegung eher vermeiden. Oft sind Bewegungsangebote stark auf Leistung ausgerichtet und orientieren sich zu wenig an aktuellen Trends. Es fehlt an niedrigschwelligen Angeboten, die leicht zugänglich sind und Erfolgserlebnisse ermöglichen.

Nicht einladende Räume

Bewegung als natürlicher Bestandteil eines Schultags braucht eine entsprechende räumliche Gestaltung. Hinderlich ist, wenn Bewegung nur in definierten Bewegungsräumen erlaubt ist oder die Sicherheitsbestimmungen sehr eng ausgelegt werden. Der unwirtliche Zustand der Sporträume, zu wenig Stauraum für Sportgeräte und Bewegungsutensilien sowie lange Reparatur- und Sanierungszeiten erschweren ebenfalls die Benutzung für Bewegung.

Kommunen spielen eine besondere Rolle, wenn es darum geht, mehr Bewegung für junge Menschen zu ermöglichen. Getreu der Leitidee, dass Bewegung dort geschieht, wo die Umgebung dazu einlädt, haben sie die Mittel, um auf und jenseits des Schulgeländes für mehr Bewegung sorgen. Entscheidend ist, dass sie nicht nur einzelne Projekte fördern, sondern strukturelle Rahmenbedingungen schaffen, um langfristig und nachhaltig bewegungsfreundliche Umwelten zu gestalten.

Vernetzung

Schule gilt als zentrale Einrichtung im Nah- und Sozialraum, der zugleich inner- und außerschulischer Begegnungsraum für Menschen des Stadtteils ist. Es nützt dem Stadtteil und der Lebenswelt (Ganztags)Schule gleichermaßen, wenn die Infrastruktur geöffnet wird. So stellt beispielsweise die Stadt Groningen Schulen, die ihren Hof nach Unterrichtsschluss öffentlich zugänglich machen, finanzielle Ressourcen zur Gestaltung bereit.28 Schulhöfe, Turnhallen und Schulgebäude werden in ‚Nichtschulischen Nutzungszeiten‘ also für das Quartier verfügbar. Um mehr Bewegung im Stadtteil zu erzielen, können zudem epochal andere Räume für Bewegungsaktivitäten mit geringer Dynamik umgewidmet werden: für Kindersport, Seniorinnen- und Seniorensport, Yoga, Gymnastik, Step-Aerobic, Tanzen.29 Mit einer anerkennenden Kooperationskultur kann eine stärkere geografische, altersübergreifende Vernetzung gelingen, von der alle profitieren - keine Einbahnstraße zum Nutzen der Schule.28 Therapeutische Interventionen mit Bewegung erfahren im Kontext zunehmender psychosozialer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen 12 eine zunehmende Bedeutung, sodass vieles dafür spricht, am Schulstandort auch Therapien (Logopädie, Ergotherapie etc.) mit dem Wirkfaktor Bewegung durchzuführen. Alle Akteurinnen und Akteure, die sich im Stadtteil mit Bewegung und Gesundheit befassen, sollten beispielsweise in einem gemeinsamen Präventionszirkel – oder anderen geeigneten regionalen Kooperationsformen – gesundes Aufwachsen und Leben im Stadtteil alters-übergreifend unterstützen. 

Finanzierung

Die Verknüpfung kommunaler Gesundheitsstrategien mit schulischen Gesundheitszielen ist förderlich. Schule und Kommune sollten einer gemeinsamen Leitidee folgen. So fällt es Kommunen leichter, sich als „Ermöglicher“ zu betrachten, zugunsten lösungsorientierter Zusammenarbeit, etwa in der Beratung von Schulen zu kommunalen Fördergeldern, Sponsoring oder Förderprogrammen. Damit wird die gemeinsame Aufgabe, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung umzusetzen, bewältigbar. 

Kostenintensive Maßnahmen, wie die Umgestaltung des Schulhofes lassen sich mit finanziellen Stufenplänen in verschiedenen Etappen realisieren.

Ein wesentlicher Kostenfaktor ist die Umsetzung von ergonomischen Rahmenbedingen. Ergonomisches Mobiliar fördert nicht nur die Lernmotivation von Schülerinnen und Schülern, sondern dient auch der Gesundheit der Lehrpersonen. Während eine solche Ausstattung in vielen außerschulischen Arbeitsbereichen längst Standard ist, zeigt sich bundesweit an Schulen ein uneinheitliches Bild.14 Gerade hier liegt jedoch die Chance, die gesundheitliche Qualität von Schulen sichtbar zu stärken.

Öffentlicher Raum

Bewegung geschieht dort, wo die Umgebung dazu einlädt.30 Schon der Schulweg - als einfachste Form der Bewegungsförderung - entscheidet, wie aktiv und aufgeschlossen Kinder in die Schule kommen. Schulwegepläne sollten deshalb nicht nur Aspekte wie Sicherheit, Beleuchtung oder Straßenquerungen aufgreifen, sondern auch die Frage nach der Qualität des Schulwegs.
Ist er bewegungsfreundlich, interessant und gesundheitsförderlich? Zugleich kann der Ankommensbereich der Schule durch aufgemalte Hüpfkästchen, Balancier- oder Klettergelegenheiten direkt zum Bewegen anregen. Auch andere Bereiche im öffentlichen Raum lassen sich vielerorts noch stärker für Bewegung der gesamten Bevölkerung nutzen. Eine europäische Studie zeigt, dass fast die Hälfte aller körperlich-aktiven Menschen draußen informell Sport treiben.31 Multifunktionale Spielflächen wie Skate-Areale, Calisthenics-Anlagen, Parcours, Pumptracks, Spielplätze – am besten mit Kindern und Jugendlichen geplant – greifen Bewegungstrends auf und sprechen auch jene Jugendliche an, die den Vereinssport meiden. Mit ihrem hohen Spiel- und Bewegungswert wirken sie dem Negativtrend, sich kaum noch draußen zu bewegen, entgegen.32 Damit solche Bewegungsorte frequentiert werden, gilt es passende Nutzungszeiten zu gewährleisten, die den Lebensgewohnheiten der Kinder, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen entsprechen.

Letztlich haben auch Kommunen ein Interesse an einer gesunden Bevölkerung. Schulen und Schulträger könnten hier im Schulterschluss vorangehen hinter einem gemeinsamen Leitbild Lebensqualität im Stadtteil durch Bildung, Bewegung und Gesundheit. Hierzu zählt, Schulgelände und -gebäude nach Unterricht für die Allgemeinheit zu öffnen und für stärkere Vernetzung von schulischen und außerschulischen Akteuren zu sorgen. Schließlich geht es um eine lebensweltorientierte kommunale Sport(raum)entwicklung, die zusammen mit dem organisierten Sport bedarfsorientierte Rahmenbedingungen für den informellen Sport als Teil der Daseinsfürsorge gestaltet.33 Öffentliche Räume zu schaffen, die zu Bewegung einladen, ist für die gesamte Bevölkerung ein Gewinn.

Zum Weiterlesen 

Weiterführende Informationen und Unterstützungsangebote zur bewegungsförderlichen Schulentwicklung:

[ 1 ]

Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), & diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. (2026). Deutscher Gesundheitsbericht. Diabetes 2026. https://www.ddg.info/fileadmin/user_upload/Deutscher_Gesundheitsbericht_2026_final.pdf

[ 1 ] Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), & diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. (2026). Deutscher Gesundheitsbericht. Diabetes 2026.

[ 2 ]

Motorik-Modul-Studie (MoMo-Studie). (2024). Wie fit sind Kinder und Jugendliche in Deutschland? Zur körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen. Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Sport und Sportwissenschaft. https://www.ifss.kit.edu/MoMo/fuer_Medien_und_Experten_Ergebnisse.php

[ 2 ] Motorik-Modul-Studie (MoMo-Studie). (2024). Wie fit sind Kinder und Jugendliche in Deutschland? Zur körperlich-sportlichen Aktivität von Kindern und Jugendlichen. Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Sport und Sportwissenschaft.

[ 3 ]

Ludwig-Walz, H., Heinisch, S., Siemens, W., Niessner, C., Eberhardt, T., Dannheim, I., Guthold, R., & Bujard, M. (2026). Trends in physical fitness among children and adolescents in Europe: A systematic review and meta-analyses during and after the COVID-19 pandemic. Journal of Sport and Health Science, 15.

[ 3 ] Ludwig-Walz, H., Heinisch, S., Siemens, W., Niessner, C., Eberhardt, T., Dannheim, I., Guthold, R., & Bujard, M. (2026). Trends in physical fitness among children and adolescents in Europe: A systematic review and meta-analyses during and after the COVID-19 pandemic. Journal of Sport and Health Science, 15.

[ 4 ]

Laging, R., Hildebrandt-Stramann, R., & Moegling, K. (2013). Körper, Bewegung und Schule: Band 1. Theorie, Forschung und Diskussion. Prolog.

[ 4 ] Laging, R., Hildebrandt-Stramann, R., & Moegling, K. (2013). Körper, Bewegung und Schule: Band 1. Theorie, Forschung und Diskussion. Prolog.

[ 5 ]

Städtler, H., & Grams, H. (2025). Bewegung bringt's – Erfolgreich lernen in der Ganztagsschule. Herder.

[ 5 ] Städtler, H., & Grams, H. (2025). Bewegung bringt's – Erfolgreich lernen in der Ganztagsschule. Herder.

[ 6 ]

Zimmer, R. (2012). Handbuch Sinneswahrnehmung. Grundlagen einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung. Herder.

[ 6 ] Zimmer, R. (2012). Handbuch Sinneswahrnehmung. Grundlagen einer ganzheitlichen Bildung und Erziehung. Herder.

[ 7 ]

Zimmer, R. (2014). Handbuch der Bewegungserziehung. Grundlagen für Ausbildung und pädagogische Praxis. Herder.

[ 7 ] Zimmer, R. (2014). Handbuch der Bewegungserziehung. Grundlagen für Ausbildung und pädagogische Praxis. Herder.

[ 8 ]

Woll, A. (2026). Über die vielfältige Bedeutung von Bewegung für Lehrkräfte und Schüler:innen. In Forum 2026. Sicherheit und Gesundheit in Schulen. Bewegung fördern – Sicherheit gewährleisten – gesund bleiben.

[ 8 ] Woll, A. (2026). Über die vielfältige Bedeutung von Bewegung für Lehrkräfte und Schüler:innen. In Forum 2026. Sicherheit und Gesundheit in Schulen. Bewegung fördern – Sicherheit gewährleisten – gesund bleiben.

[ 9 ]

Korte, M. (2025). Bewegung ist ein Wert an sich. In H. Städtler & H. Grams (Hrsg.), Bewegung bringt's – Erfolgreich lernen in der Ganztagsschule. Herder.

[ 9 ] Korte, M. (2025). Bewegung ist ein Wert an sich. In H. Städtler & H. Grams (Hrsg.), Bewegung bringt's – Erfolgreich lernen in der Ganztagsschule. Herder.

[ 10 ]

Kubesch, S. (2016). Exekutive Funktionen und Selbstregulation (2., aktualisierte Aufl.). Hogrefe.

[ 10 ] Kubesch, S. (2016). Exekutive Funktionen und Selbstregulation (2., aktualisierte Aufl.). Hogrefe.

[ 11 ]

Ziese, T., Prütz, F., Rommel, A., Reitzle, L., & Saß, A. C. (2020). Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut – Status quo und aktuelle Entwicklungen. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 63, 1057–1066. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03195-8

[ 11 ] Ziese, T., Prütz, F., Rommel, A., Reitzle, L., & Saß, A. C. (2020). Gesundheitsberichterstattung des Bundes am Robert Koch-Institut – Status quo und aktuelle Entwicklungen. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 63, 1057–1066. https://doi.org/10.1007/s00103-020-03195-8

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Singh, B., Olds, T., Curtis, R., Dumuid, D., Virgara, R., Watson, A., Szeto, K., O'Connor, E., Ferguson, T., Eglitis, E., Miatke, A., Simpson, C. M., & Maher, C. (2023). Effectiveness of physical activity interventions for improving depression, anxiety and distress: An overview of systematic reviews. British Journal of Sports Medicine, 57(18), 1203–1209. https://doi.org/10.1136/bjsports-2022-106195

[ 12 ] Singh, B., Olds, T., Curtis, R., Dumuid, D., Virgara, R., Watson, A., Szeto, K., O'Connor, E., Ferguson, T., Eglitis, E., Miatke, A., Simpson, C. M., & Maher, C. (2023). Effectiveness of physical activity interventions for improving depression, anxiety and distress: An overview of systematic reviews. British Journal of Sports Medicine, 57(18), 1203–1209.

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[ 33 ] Deutscher Städtetag. (2022). Kommunale Sportpolitik und Sportförderung. Positionen und Empfehlungen des Deutschen Städtetages. Deutscher Städtetag.

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