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BIÖG: Best Evidence

Zurück zur ÜbersichtBIG 5 (BIG – Bewegung als Investition in Gesundheit)

Bewegungsprogramme & AngeboteAufklärung, Wissenschaftstransfer, Netzwerkbildung

ältere Menschen mit kognitiven Einschränkungenältere Menschen mit körperlichen Einschränkungenältere Menschen mit erhöhten Zugangsbarrieren (z. B. Personen mit niedrigem Einkommen)Ältere Menschen (65-80 Jahre)Akteurinnen und Akteure auf übergreifender Ebene (z. B. Kommune, Sportverein etc.)Erwachsene (18 bis 65 Jahre)

Laufendes Projekt


Über das Projekt

Die Zielgruppe "Frauen in schwierigen Lebenslagen" ist nach den Ergebnissen des Bundesgesundheitsberichtes deutschlandweit am wenigsten sportlich aktiv. Sie hat daher erhöhte Risikofaktoren für chronisch-degenerative Erkrankungen.
Zielsetzung des Projektes ist, gemeinsam mit der Zielgruppe Bewegungsaktivitäten zur Gesundheitsförderung zu entwickeln und nachhaltig umzusetzen. Die Frauen sollen befähigt werden, Einfluss auf die Determinanten ihrer Gesundheit auszuüben. Die Beteiligung von Präventionsanbietern am Projekt zielt auf strukturelle Veränderungen der Kapazitäten für Gesundheitsförderung.

In drei Settings sind Bewegungsaktivitäten - angepasst an die Bedürfnisse der Frauen - in einem partizipativen Planungsprozess entwickelt und umgesetzt worden: Fitness- und Gesundheitssportprogramme, Frauenbadezeiten, Schwimmkurse, Übungsleiterinnenausbildung und Projektbüros.

Bewegungsverhalten von Frauen in schwierigen Lebenslagen zu fördern, die Gesundheitskompetenz der Frauen zu stärken und gesundheitsförderliche Strukturen aufzubauen

Seit 2019 laufendes Projekt

Frauen werden beim BIG-Projekt durch einen Beteiligungsansatz befähigt, sich bei der Schaffung niederschwelliger Bewegungsangebote einzubringen. Neben den Frauen sind an dem Planungsprozess politische Entscheidungstragende (z. B. Stadträte und Vorsitzende von Vereinen) und lokale Basisexpertinnen und -experten (z. B. Mitarbeitende von Kultur-, Sportvereinen oder -ämtern) beteiligt. Um Teilnehmerinnen für die Angebote zu gewinnen, werden die Kurse durch die Frauen selbst beworben. Sie sprechen potenzielle Teilnehmerinnen in ihrer Lebenswelt auf die BIG-Angebote an. Unter Anleitung der BIG-Koordinatorinnen und -Koordinatoren wird ein lokales Netzwerk aufgebaut, welches die Umsetzung und die nachhaltige Fortführung des Projekts absichert.

Über 50% der Frauen berichteten einen verbesserten Gesundheitszustand, über 60% trieben im Vergleich zu der Zeit vor BIG mehr Sport.

  • Praxisprojekt
  • Promising Practice

Hinweise zur Umsetzung

Sie wollen diese Maßnahmen in Ihrer Gemeinde / Ihrem Stadtteil / Ihrer Kommune umsetzen?
Diese Informationen und Erfahrungen aus dem Projekt können Ihnen helfen.

Frauen in schwierigen Lebenslagen

Keine Informationen vorhanden

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Schritt 1: Suche nach Möglichkeiten

  • Suche nach Möglichkeiten und potenziellen Ressourcen für Bewegungsangebote, z.B. Personen, die das Projekt unterstützen könnten, bestehende Netzwerke, verfügbare Räumlichkeiten sowie andere Angebote für die Zielgruppe.
  • Ggf. Durchführung einer Bedarfsanalyse innerhalb der Zielgruppe. 

 

Schritt 2: Kooperative Planungsphase

  • Gemeinsame Maßnahmenentwicklung mit Frauen aus der Zielgruppe, einer lokalen Projektkoordination, Fachleuten (wie Übungsleitende und Mitarbeitenden aus Vereinen und Einrichtungen) sowie Entscheidungstragenden (wie Bürgermeisterinnen/Bürgermeister und Vereinsvorsitzenden), z.B. für Bewegungskurse, die Einführung einer Frauenbadezeit und die Ausbildung von Frauen aus der Zielgruppe zu interkulturellen Sportassistentinnen.
  • Niedrigschwellige und auf die Bedürfnisse und Interessen der Frauen abgestimmte Gestaltung der Bewegungskurse, d.h. kostengünstig, in der Nähe des Wohnorts, von weiblichen Übungsleiterinnen geleitet, Bereitstellung einer Kinderbetreuung, Berücksichtigung von kulturellen Besonderheiten. 

 

Schritt 3: Umsetzung der Maßnahmen und wissenschaftliche Evaluierung

Keine Informationen vorhanden

Kooperative Planung:

  • Betroffene werden zu Beteiligten: Menschen in schwierigen Lebenslagen nehmen unmittelbar und gleichberechtigt am Planungsprozess teil.
  • Unterschiedliche Entscheidungstragende werden integriert (z. B. Bürgermeisterinnen/Bürgermeister, Fraktionsvorsitzende, Vorsitzende von Vereinen)
  • Basisexpertise über die Situation vor Ort wird von Mitarbeiter*innen aus den jeweils relevanten Sektoren (z. B. Sport, Soziales, Frauen, Gesundheit oder Integration) eingebracht.
  • Wissenschaftliche Partnerinnen und Partner

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA, seit Februar 2025 Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, BIÖG)

Weitere Informationen

Hier finden Sie nähere Informationen zum Projekt:

Kontakt

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Department für Sportwissenschaft und Sport
PD Dr. Karim Abu-Omar
Gebbertstr. 123b
91058 Erlangen

Ansprechpartnerin
Dr. Maike Till
Telefon: 09131 8525005
E-Mail:  

Hinweis


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