Sie sind hier: Startseite >  Projektdatenbank >  Arbeitshilfen „Gute Praxis konkret“ > Kriterium „Empowerment“

Arbeitshilfe „Empowerment“

Die folgende Darstellung ist ein Ausschnitt aus der Arbeitshilfe „Empowerment“. Die vollständige Arbeitshilfe können Sie hier  herunterladen.

Die Textfelder öffnen sich durch Anklicken.


In diesem Abschnitt lesen Sie, was Empowerment in der Gesundheitsförderung älterer Menschen bedeutet und warum es wichtig ist.

WAS IST EMPOWERMENT?

Empowerment-Prozesse befähigen Menschen, ihr Leben selbstständiger und selbstbestimmter zu gestalten. Ziel ist es, sowohl die Kompetenzen einzelner Personen (individuelles Empowerment) als auch die gemeinsamen Fähigkeiten von Personengruppen zu stärken (z. B. eine Selbsthilfegruppe von pflegenden Angehörigen).

Empowerment unterstützt ältere Menschen also bei der Entwicklung von Fähigkeiten, mit denen sie ihre Lebensbedingungen beeinflussen können. Dabei gilt es, das Augenmerk auf die vorhandenen Stärken und Ressourcen zu legen (Ressourcenorientierung) und die möglicherweise bereits vorhandenen kognitiven oder funktionalen Einschränkungen bei der Zielgruppe zu berücksichtigen.

EMPOWERMENT UND ALTERSBILDER

In unserer Gesellschaft werden die Potenziale von älteren Menschen oftmals nicht genug gewürdigt. Das Ziel, die Kompetenzen von Älteren zu stärken (Empowerment), zeichnet ein anderes Bild vom Älterwerden: Es rückt die Entwicklungsmöglichkeiten und eine möglichst lange Selbstbestimmung in den Mittelpunkt.


In diesem Abschnitt können Sie Ihr methodisches Wissen vertiefen und mehr über die verschiedenen Umsetzungsstufen von Empowerment erfahren. Welche Faktoren tragen dazu bei, dass Empowerment erfolgreich umgesetzt werden kann?


Die folgende Abbildung illustriert, dass es verschiedene Stufen von Empowerment gibt. Zu jeder Stufe finden Sie jeweils eine Erläuterung und ein Beispiel. Bitte klicken Sie hierzu auf das jeweilige Stufenfeld.

Die Zielgruppe(n) als Expertinnen und Experten der eigenen Lebenswelt anerkennen Kompetenzen der Zielgruppen stärken Bedingungen schaffen, die Kompetenzen weiter zu entwickeln Selbstbestimmung und Selbstorganisation fördern Stufen für das Kriterium Empowerment


In diesem Abschnitt erhalten Sie weitere Handlungsempfehlungen sowie Beispiele Guter Praxis zur Umsetzung von Empowerment-Prozessen.

STÄRKEN SIE GEMEINSCHAFTLICHE KOMPETENZEN!

Der Austausch in der Gruppe ist ein wichtiger Baustein, um gemeinschaftliche Ressourcen zu stärken:

„Club 2. Frühling“ in der Projektdatenbank


BEISPIELE GUTER PRAXIS FÜR EMPOWERMENT

Anschauliche Erfahrungen zum Thema Empowerment älterer Menschen in der Gesundheitsförderung dokumentieren sich in den Projekten, die vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit bereits als Beispiele guter Praxis ausgezeichnet wurden.