Professionelle Akteurinnen und Akteure befragen gezielt ältere Menschen. Die Befragten haben aber keinen Einfluss darauf, inwieweit ihre Sichtweise bei Planung und Umsetzung des Angebotes berücksichtigt wird.

WORAUF KÖNNEN WIR ACHTEN?

Die hohe Expertise älterer Menschen anerkennen

Wichtig ist die Erfahrung, dass eine Berücksichtigung der subjektiven Sichtweisen älterer Menschen zum Gelingen einer Maßnahme einen positiven Beitrag leistet. Aufgrund der Spezifik der Lebenswelten von Älteren ist reines Expertinnen- und Expertenwissen unzureichend für eine gute Bedarfsplanung. Außerdem verfügen ältere Menschen dank ihrer Lebenserfahrung über Alltagswissen, das sie einbringen können. Beispielsweise kennen sie die Entwicklungen im Quartier oder Stadtteil. Ihr lokales Wissen bildet eine wichtige Ressource für die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen im Quartier. Die Stufe der Anhörung reduziert das Risiko von Fehlplanungen.