Zurück zur ÜbersichtFactsheet Bewegungsförderung in der Lebenswelt Kommune
Verfasserin: Prof. Dr. Anne Reimers
Stand: März 2026
Die Lebenswelt Kommune
Bewegung ist ein Schlüsselfaktor für gesundes Aufwachsen sowie für den Erhalt und die Förderung der Gesundheit über die Lebensspanne. Dabei nehmen die Lebenswelten in vielfältiger Art und Weise Einfluss auf das Bewegungsverhalten und die Gesundheit der Menschen 1. Sie sind laut § 20a des Fünften Sozialgesetzbuchs als „für die Gesundheit bedeutsame, abgrenzbare soziale Systeme, insbesondere des Wohnens, des Lernens, des Studierens, der medizinischen Versorgung sowie der Freizeitgestaltung“ definiert. Kommunen, in denen die Menschen wohnen und ihr Leben gestalten, stellen eine zentrale, bevölkerungsbezogene Lebenswelt dar. Die Lebens- und Wohnverhältnisse in einer Kommune prägen das Sport- und Bewegungsverhalten und damit die Gesundheit der Menschen aller Altersgruppen. Sie können bewegungsfreundliche und -fördernde, aber auch bewegungsunfreundliche Strukturen und Verhältnisse bereitstellen. Zudem stellen sie einen Rahmen für die bewegungsbezogenen Strukturen kleinerer Lebenswelten wie beispielsweise die von Kindergärten, Schulen, Sportvereinen, öffentlichen Einrichtungen, Betriebe oder Seniorenheimen bereit 2.
Die jeweiligen kommunalen Verhältnisse und Strukturen, wie gut ausgebaute Geh- und Radwege, die fußläufige Erreichbarkeit von Geschäften für den täglichen Bedarf oder das Vorhandensein wohnortnaher Sport- und Bewegungsangebote, Park- und Spielflächen, beeinflussen das Bewegungsverhalten von dort lebenden Menschen 3. Dies betrifft insbesondere Kinder und Jugendliche sowie ältere Menschen, deren Bewegungsradien auf das kommunale Wohnumfeld begrenzt sein können 4 5 6. Mit bewegungsfreundlichen Strukturen können Barrieren beim Zugang zu körperlicher Aktivität abgebaut werden 7. Dies unterstützt die Bürgerinnen und Bürger einer Kommune dabei, ein gesundheitsförderliches Mindestmaß an Bewegung entsprechend der nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung 8 zu erreichen. Kommunale Akteurinnen und Akteure können bewegungsfördernde Prozesse und Strukturveränderungen anstoßen, koordinieren und steuern 9. Das aktive Unterwegssein im Alltag muss einfach und selbstverständlich gemacht werden.
Inhalt
Kurzzusammenfassung: Das Factsheet „Bewegungsförderung in der Lebenswelt Kommune“ erklärt, wie Kommunen bewegungsfördernde Lebenswelten für ihre Bürgerinnen und Bürger umsetzen können. Dazu werden Förderfaktoren und Prozessschritte beschrieben, um eine nachhaltige kommunale Gesundheitsförderung und die gesundheitliche Chancengleichheit aller Personengruppen zu gewährleisten.
In der Lebenswelt Kommune können verhaltens- und verhältnisorientierte Präventionsansätze zur Bewegungsförderung differenziert werden 10.
Verhaltenspräventive Ansätze beziehen sich auf die Planung und Umsetzung gezielter Bewegungsangebote oder Kampagnen, die Veränderungen im Bewegungsverhalten von einzelnen Personen beispielsweise durch Wissensvermittlung oder Belohnungssysteme adressieren 10 11. Damit verhaltenspräventive Ansätze auch wenig bewegungsaffine Personen erreichen, sollten die soziale Lage, die Lebens-, Umwelt- und Familienverhältnisse sowie der Lebensstil berücksichtigt werden.
Verhaltenspräventive Ansätze können digitale Medien wie Gesundheitsapps oder Wearables (z. B. Fitness-Tracker) nutzen und sollten auf den Prinzipien von Verhaltensänderungstheorien basieren und beispielsweise Strategien wie die Entwicklung individueller Zielsetzungen und wie das Monitoring des eigenen Verhaltens anwenden 12 13. Verhaltenspräventive Maßnahmen sind besonders wirksam, wenn sie als Mehrkomponenten-Interventionen beispielsweise in Kombination mit verhältnispräventiven Maßnahmen oder in Organisationen wie in Kindergärten, Schulen, Betrieben oder Pflegeheimen eingebettet sind 14. Sie sollten Einzelpersonen direkt ansprechen und von medialen oder beratenden Aktivitäten begleitet werden 15.
Um nachhaltige Veränderungen in größeren Bevölkerungsgruppen zu erzielen, sind verhältnisorientierte Präventionsansätze, die Strukturentwicklungsprozesse in der Kommune anstoßen und die Schaffung bewegungsfreundlicher Lebenswelten adressieren, vorzuziehen 10. Beispiele für bewegungsfreundliche Kommunalstrukturen sind:
- ein flächendeckendes Netz von Fuß- und Radwegen und die Beseitigung von Barrieren für das Zufußgehen oder Fahrrad fahren 16 17 zur Förderung der „aktiven Mobilität“,
- ein fußgängerfreundliches Umfeld (Walkability) 1819, das beispielsweise Verkehrsberuhigungen und ausreichend beleuchtete Straßen und Plätze, Verkehrsinseln, Tempo-30-Zonen sowie Spielstraßen aufweist 17 19 20,
- die räumliche Nähe und Vernetzung der Gegenden des Wohnens, Einkaufens, kulturellen Lebens, Spielens, Lernens und Arbeitens 16 18 21,
- ein gut ausgebautes Netz des öffentlichen Nahverkehrs 21,
- die Verfügbarkeit von Sitzmöglichkeiten auch außerhalb von Parks 20,
- schattige Aufenthaltsmöglichkeiten und soziale Treffpunkte für unterschiedliche Altersgruppen 22,
- viele Grünflächen und ein ästhetisches Landschaftsbild 17,
- die Beseitigung von Vandalismus, Abfällen, Lärmquellen und Umweltverschmutzungen 17,
- wohnortnahe und frei zugängliche Sportanlagen, Freizeitflächen sowie Parks und Spielplätze182123
Verhältnispräventive Maßnahmen erhöhen außerdem die gesundheitliche Chancengleichheit10 15. Durch Reduktion von Belastungen aus dem Lebensumfeld und Stärkung der Ressourcen in den Lebenswelten können alle Menschen unabhängig von Herkunft, sozialer Lage oder Alter profitieren. Zur Förderung gesundheitlicher Chancengleichheit ist es außerdem wichtig, Personen und Familien gezielt anzusprechen, die bislang nicht ausreichend durch bestehende Angebote erreicht werden (z. B. sozial benachteiligte Menschen) 242526. Dafür ist es essenziell, die Bevölkerung systematisch in die Planung und Umsetzung entsprechender Maßnahmen einzubeziehen. Der Lebenswelt Kommune kommt daher eine besondere Bedeutung bei der Gestaltung bewegungsförderlicher Strukturen und der Reduktion von gesundheitlichen Ungleichheiten zu.
Kommunen verfügen über eine Vielzahl an Ansatzpunkten zur Bewegungsförderung. Dabei sollten neben der Realisierung konkreter Bewegungs- und Sportangebote auch explizit Förderfaktoren für Alltagsaktivitäten (wie z. B. für aktive Mobilität) berücksichtigt und Barrieren systematisch erkannt und abgebaut werden 27. Für viele Maßnahmen ist die Unterstützung durch (politische) Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen notwendig oder zumindest hilfreich 2829. Für die Bewegungsförderung relevante politische Entscheidungen betreffen unter anderem 8:
- die Stadt- und Raumplanung (z. B. im Sinne einer kinder- und jugendgerechten sowie altersgerechten Stadtplanung die Bereitstellung und Schaffung geeigneter Flächen für Sport, Bewegung und aktive Mobilität),
- die Verkehrsplanung (z. B. Einrichtung von verkehrsberuhigten Zonen)
- die Gestaltung von Grün- und Spiel- sowie Sportflächen (z. B. Entwicklung von Sport- und Freizeitanlagen),
- die Bildung von Allianzen bzw. Netzwerken zur Umsetzung (z. B. Zusammenarbeit von verschiedenen Politikfeldern oder Partnerschaften von Politik und Organisationen, wie z. B. Sportvereinen und Schulen).
Der Aufbau eines Netzwerkes von kommunalen Fachakteurinnen und -akteuren gilt als ein Förderfaktor, durch den mit relativ geringem finanziellem Aufwand Effekte erzielt werden können. Nach dem Grundsatz „Health in all policies“ wird Gesundheit nicht nur als Thema des Gesundheitssektors, sondern als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden. Gesundheits- und Bewegungsförderung werden demnach durch eine intersektorale Kooperation innerhalb einer Kommune realisiert. Unterschiedliche Sektoren wie z. B. die Sektoren Gesundheit, Verkehr, Soziales, Bildung, Finanzen, Wohnen oder Beschäftigung verantworten diese Aufgabe gemeinsam 303132.
Bei der Umsetzung von Maßnahmen der kommunalen Bewegungsförderung spielt darüber hinaus die „Community Readiness to Change“, also die gemeindebezogene Handlungsbereitschaft zur Bewegungsförderung, eine entscheidende Rolle. Demnach ist für die erfolgreiche Umsetzung von Maßnahmen zur Bewegungsförderung ein Mindestmaß an Problembewusstsein und Handlungsressourcen in den jeweiligen Bereichen und Sektoren der Maßnahme notwendig 33 34. Ein solches Problembewusstsein sowie die Handlungsressourcen können durch die folgenden Strategien entwickelt werden 33 34:
- die Bildung kommunaler Koalitionen und Netzwerke (z. B. Zusammenschluss vieler unterschiedlicher Organisationen und Stakeholder, initiiert von Universitäten oder staatlichen Organisationen),
- die Entwicklung gemeinsamer Zielsetzungen für die kommunale Bewegungsförderung, die von allen Beteiligten getragen werden, unter Berücksichtigung der originären Aufgaben, Rollen und Interessen der beteiligten Stakeholder,
- den Aufbau eines Multiplikatoren-Netzwerkes,
- das Training professioneller Kräfte wie Übungsleiterinnen und -leiter (beispielsweise Workshops angeboten von wissenschaftlich ausgebildeten Personen),
- die Ausbildung von Laien (ehrenamtlichen oder hauptamtlichen Mitarbeitenden ohne Vorerfahrungen in der Gesundheits-/Bewegungsförderung) beispielsweise hinsichtlich der Ansprache von Zielgruppen,
- die Stärkung von Kompetenzen und Bewusstsein in der Zielpopulation (z. B. durch Vertrauensaufbau und langfristige Partizipation von Zielgruppen an den Planungsprozessen, regelmäßige (Informations-)Veranstaltungen mit Beteiligungsformaten und/oder massenmediale Kampagnen),
- die Zuweisung von finanziellen Ressourcen.
Um möglichst passgenaue Angebote für die jeweilige Zielgruppe und die kommunalen Gegebenheiten zu entwickeln, bietet sich ein partizipativer Ansatz unter Einbezug der Zielgruppe und weiterer zentraler kommunaler Akteurinnen und Akteure bzw. Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger an. Dieser Ansatz sollte die folgenden sechs Schritte nach dem Prozess der bewegungsförderlichen Kommunalentwicklung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beinhalten:
- Sensibilisierung,
- Etablierung einer Steuerungsgruppe,
- Leitbildentwicklung,
- Ist-Analyse,
- Handlungs- und Strategieentwicklung,
- Prüfung des Finanzierungskonzepts,
- Umsetzung von möglichst evidenzbasierten Maßnahmen,
- Evaluation und Streuung der Ergebnisse.
Es liegen verschiedene Handlungsempfehlungen namhafter gesundheitspolitischer Institutionen und Sportorganisationen für die nachhaltige Implementierung von Maßnahmen der kommunalen Bewegungsförderung 293536 bzw. die Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten 25 vor. Wissenschaftliche Projekte zeigen, dass gut umgesetzte partizipative Ansätze das Potential haben, Maßnahmen langfristig in den kommunalen Strukturen zu verankern 37383940. Bei einer aktuellen, systematischen Analyse des Forschungsstand konnten folgende Faktoren identifiziert werden, die die Nachhaltigkeit der Maßnahmen unterstützen 41:
- Ressourceneinsatz: nachhaltige Bereitstellung von Ressourcen, insbesondere von Stellen von lokalen Akteurinnen oder Akteuren in der kommunalen Verwaltung sowie Finanzressourcen für die Projektumsetzung
- Verantwortungsübernahme und persönliches Engagement: Identifizierung kommunaler Akteurinnen und Akteuren, die die Maßnahmen vorantreiben und Zeit investieren,
- Kompetenzaufbau bei Projektbeteiligten: kontinuierliche (Weiter-)Entwicklung von Projektbeteiligten und -im Fall von Personalfluktuation- kontinuierliche Einarbeitung neuer Akteurinnen und Akteure hinsichtlich der Wissensinhalte, Netzwerkprozesse und der Maßnahmenumsetzung,
- Gesellschaftliches Engagement: Mobilisierung und Partizipation kommunaler Akteurinnen und Akteure und Gruppen, Unterstützung durch die breite Bevölkerung,
- Partnerschaften: Aufbau von strategischen und multisektoralen Partnerschaften beispielsweise mit (Sport-)Vereinen, Übungsleitungen, Stadtteilhäusern und kommunalen Verwaltungseinheiten (z. B. Sport-, Sozial-, Kultur- und Stadtplanungsamt),
- Kommunikation mit der Zielgruppe: vielfältige Kontaktaufnahmen mit der Zielgruppe mittels unterschiedlicher Medien und Zugangswege wie Tageszeitungen, Online-Medien, Sozialmarketing sowie über Institutionen wie Kindertagesstätten, Schulen, Vereine und Gesundheitszentren,
- Entwicklung neuer Richtlinien: Einführung neuer Richtlinien und politischer Maßnahmen zur Bewegungsförderung wie z. B. Einrichtung von Fußgängerzonen oder Tempolimits,
- Evaluation: Durchführung regelmäßiger Struktur- und Prozessevaluationen, die die Effektivität der Maßnahmen kontinuierlich überwachen,
- Externe Unterstützung: Kooperation mit Forschungseinrichtungen zur Unterstützung der Akzeptanz der Maßnahmen und zur Theorie-Praxis-Verzahnung,
- Anpassung und Skalierung: Flexible Anpassung an Kontextveränderungen und schrittweiser Transfer in neue Settings.
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