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Projekt „Unsere kleine Farm“ wächst ins Quartier

Tier- und naturgestützte Maßnahmen in Pflegeeinrichtungen sollen auch für ältere Menschen in der Umgebung geöffnet werden

Dass tier- und naturgestützte Prävention in der stationären Pflege eine Erfolgsgeschichte ist, wurde von März 2022 bis September 2024 in fünf Einrichtungen der AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH deutlich. Nun sollen die positiven Erfahrungen aus dem vom Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) geförderten Projekt weiterentwickelt und Co-Benefits zum Thema Klimagesundheit für ältere Menschen und pflegende Angehörige in den umliegenden Quartieren erfahrbar werden.

Im Dezember 2024 startete dafür das Projekt mit dem Titel „Gutes Klima im Quartier – Unsere kleine Farm II – tier- und natur­gestützte Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen und pflegende Angehörige im Quartier“. Das auf dreieinhalb Jahre angelegte Forschungs- und Praxisprojekt wird in den stationären Einrichtungen der AWO Seniorendienste Niederrhein gGmbH in Dinslaken, Voerde und Moers in Zusammenarbeit mit dem Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) durchgeführt, das unter anderem für die wissenschaftliche Beratung, Prozessbegleitung und die Evaluation zuständig ist.

Ziel des erneut durch den Verband der Ersatzkassen – vdek e.V. – geförderten Projektes ist es, den bisherigen tier- und naturgestützten Ansatz zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Themenfeldern Bewegung, Ernährung und Psychische Gesundheit mit Klimaaspekten zu verbinden und auch Menschen (insbesondere Älteren, Angehörigen, Fachkräften und Interessierten) anzubieten, die außerhalb der stationären Einrichtungen im benachbarten Quartier leben.

Dazu werden die Gärten der beteiligten Einrichtungen geöffnet und Möglichkeiten entwickelt, um sie den Menschen in angren­zenden Stadtvierteln zugänglich zu machen. Das Projekt möchte es ermöglichen, dass viele Menschen trotz klimabedingter Risiken möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können und gleichzeitig den Übergang von der eigenen Wohnung in die stationäre erleichtern.

Ferner wird eine Vernetzung mit kommunalen Initiativen und Akteuren forciert, die sich mit der Prävention klimabedingter Gesund­heitsrisiken auseinandersetzen, um eine überregionale Wirkung zu erreichen. Dafür entwickelt das Projekt themen­bezogene Handlungsleitfäden, die Wissen vermitteln und weitere Akteure zur Umsetzung der im Projekt entwickelten Angebote befähigen.

Nähere Informationen zum Projekt „Unsere kleine Farm“

Zitiert nach einer Pressemitteilung des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) vom 10.01.2025

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