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Aktuelle Meldungen

Nicht unbedingt gesund, aber dafür munter – so fühlen sich viele Menschen über 90 Jahre, die ein noch weitgehend selbstbestimmtes Leben führen. Einer aktuellen Studie zufolge sind sie häufig sogar glücklicher als 70-Jährige. Eine positive Lebenseinstellung, enge soziale Beziehungen und tägliche Bewegung seien die wichtigsten Zutaten für Zufriedenheit im Alter, berichten die Altersforscher der Universität Erlangen-Nürnberg. Selbst Krankheiten trübten das Wohlbefinden dann wenig.

Das Programm des 12. Deutschen Seniorentages in Dortmund nimmt Gestalt an: Unter dem Motto „Brücken bauen“ sind mehr als 100 Veranstaltungen in Vorbereitung, die sich mit Themen rund ums Älter beschäftigen werden. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können mit Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren und Prominente aus Politik und Gesellschaft live erleben.

Frauenarmut hat viele Gesichter. Die vorliegende Broschüre der Nationalen Armutskonferenz (nak) lässt Frauen in unterschiedlichen Lebenslagen zu Wort kommen. Frauen mit Migrationshintergrund, erwerbslose Frauen, alleinerziehende Frauen, Frauen mit Gewalterfahrung – Frauen in diesen Lebenssituationen sind stärker von Armut gefährdet als andere.

In diesem Themenheft werden strukturelle Gründe für Altersarmut analysiert und die aktuellen und zukünftigen Risikogruppen identifiziert. Es werden Reformoptionen für das deutsche Alterssicherungssystem diskutiert und Strategien gegen Altersarmut in europäischen Nachbarländern vorgestellt. Praxisbeispiele zeigen innovative Ansätze im Umgang mit den Folgen von Altersarmut auf kommunaler Ebene.

In Deutschland leben zurzeit 18,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund, davon sind über 1,8 Millionen über 65 Jahre alt (Statistisches Bundesamt, 2016). Eine Studie des Robert Koch-Institut (2008) kam zu dem Ergebnis, dass Migrantinnen und Migranten ab 55 Jahren höhere Gesundheitsrisiken aufweisen als vergleichbare Gruppen aus der Aufnahmegesellschaft. Dies liegt vor allem daran, dass sie ein höheres Armutsrisiko und einen geringeren sozialen Status haben als andere ältere Menschen. Deshalb „altern“ Menschen mit Migrationshintergrund schneller und ihr Risiko steigt, an einer Demenz zu erkranken.

Anlässlich des Welt-AIDS-Tages am 01. Dezember hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) in einer bundesweiten Repräsentativ-Befragung die Einstellung der Bevölkerung zum Thema "Leben mit HIV" erhoben. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass 65 Prozent der Befragten keine Berührungsängste mit dem Thema HIV/AIDS haben. Auch besteht ein hohes Bewusstsein in der Bevölkerung für die Thematik. Fast alle Befragten (97 Prozent) halten es nach wie vor für wichtig, über HIV/AIDS informiert zu sein.

Der Report zeigt erstmals, wie viele Menschen ambulant betreute Wohngruppen für Demenzkranke befürworten. Es braucht mehr Demenz WGs. Das geht aus dem neuen DAK-Pflegereport hervor, der jetzt in Berlin vorgestellt wurde.

Bewegungs-Tipps und leckere Rezepte: Der Online-Adventskalender des Programms "Älter werden in Balance" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bringt Schwung und Genuss in die Adventszeit. Vom 01. Dezember bis Heiligabend findet sich hinter 20 Türchen täglich eine Übung zur Bewegungsförderung, die einfach in den Alltag integriert werden kann. Die Anleitungen stammen aus dem AlltagsTrainingsProgramm (ATP), einem Angebot des BZgA-Präventionsprogramms "Älter werden in Balance", das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e. V. (PKV) gefördert wird. An den vier Adventssonntagen warten hinter den Türchen schmackhafte und gesunde Rezepte auf experimentierfreudige Köchinnen und Köche.

Kleine ländliche Gemeinden in Rheinland-Pfalz, die eine Wohn-Pflege-Gemeinschaft für ältere Menschen aufbauen wollen, können sich um eine professionelle Begleitung durch das Landesprojekt „WohnPunkt RLP“ bewerben. Damit startet dieses Angebot in die fünfte Auswahlphase. Bewerbungsschluss ist der 12. Januar 2018.

Jugendliche wachsen heute wie selbstverständlich in einer digitalisierten Welt auf und sind mit Smartphone, Tablet und Internet vertraut. Diese Kompetenzen bringen sie als Freiwillige im FSJdigital (Freiwilliges Soziales Jahr digital) in soziale, gemeinwohlorientierte Einrichtungen ein und öffnen somit Mitarbeitenden und Klienten, wie z. B. Kinder und Senioren, eine Tür zur Digitalisierung.