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Aktuelle Meldungen

Trotz schärferer Gesetze werden weiter zu wenige Kinder gegen Masern geimpft. Das geht aus den neuen Impfquoten für Schulanfänger hervor, die das Robert Koch-Institut (RKI) anlässlich der Europäischen Impfwoche vorgelegt hat. Danach haben zwar im Jahr 2016 erstmals alle Bundesländer bei der ersten Masernimpfung die Impfquote von 95 Prozent erreicht. Bei der entscheidenden zweiten Masernimpfung ist die bundesweite Impfquote aber nur geringfügig auf 92,9 Prozent gestiegen.

Freiwilliges Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen – und zentrale Orte dafür sind die bundesweit rund 540 Mehrgenerationenhäuser (MGH). Heute (Freitag) hat Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey das Mehrgenerationenhaus Mütterzentrum Dortmund e.V. besucht. Von der Hausaufgabenhilfe über Sprachkurse und Erzählcafés bis hin zur Vermittlung von Wunschgroßeltern an junge Familien reichen die Angebote. Dahinter steckt die Arbeit von acht hauptamtlich Beschäftigten und 55 freiwillig Engagierten – über die Hälfte der Angebote wären ohne die Ehrenamtlichen nicht möglich.

2030 werden weltweit mehr als 74 Millionen Menschen unter Demenz leiden – davon gehen Experten aufgrund der demographischen Entwicklung aus. Ein entscheidender Risikofaktor, früher eine Demenz zu entwickeln, ist körperliche Inaktivität. Darauf hat die Deutsche Sporthochschule in Köln hingewiesen.

Mit dem diesjährigen Weltgesundheitstag zum Thema "Universal Health Coverage" macht die Weltgesundheitsorganisation auf die Bedeutung einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung aufmerksam. Ihr Appell: Jeder Mensch sollte Gesundheitsdienstleistungen in Anspruch nehmen können - unabhängig von Ort und Zeit und ohne dabei in eine finanzielle Notlage zu geraten.

Um im Alter beweglich zu bleiben oder fit zu werden, müssen keine sportlichen Höchstleistungen erbracht werden: Schon einfache Übungen wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum morgigen "Tag der älteren Generation" hin. Wie Frauen und Männer ab 60 Jahren nachhaltig mehr Bewegung in ihren Alltag bringen können, zeigt das AlltagsTrainingsProgramm (ATP) der BZgA. Es wurde im Rahmen des BZgA-Präventionsprogramms "Älter werden in Balance" entwickelt, das durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gefördert wird.

Ungleichheit, Diskriminierung, Gewalt, Missbrauch und Bevormundung – dies erleben ältere Menschen weltweit. Deutschland engagiert sich international in einer offenen Debatte darüber, wie die Menschenrechte älterer Menschen zukünftig gestärkt werden können. Die Geschäftsstelle Internationale Altenpolitik informiert über die aktuellen Entwicklungen in der internationalen Altenpolitik, bereitet wichtige Dokumente leicht verständlich auf und fördert den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Seniorenarbeit.

 

Auch in diesem Jahr ruft der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bundesweit dazu auf, Veranstaltungen und Aktionen zum Thema Verkehrssicherheit zu präsentieren und bietet Interessierten Hilfestellung bei der individuellen Planung an. Ein extra gepacktes Themenpaket erhalten Veranstalter von Seniorentreffen. Es enthält interessante Flyer und Anregungen, wie das Thema Verkehrssicherheit im Rahmen dieser Veranstaltungen ohne großen Aufwand erlebbar gemacht werden kann.

Die Netzwerkstelle »Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz« bietet ab 2018 fachliche Begleitung und überregionalen Erfahrungsaustausch für lokale Hilfenetzwerke, die die Lebenssituation von Demenzkranken und ihren Angehörigen verbessern helfen. Als Anlaufstelle befördert sie die Bildung neuer lokaler Hilfestrukturen und treibt die Sensibilisierung in der Gesellschaft für das Thema weiter voran. Damit ergänzt sie die in den Bundesländern vorhandenen oder im Aufbau befindlichen Netzwerkstrukturen.

 

Spezielle gesetzliche Regelungen im Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz sollen sicherstellen, dass pflege- und hilfebedürftige Menschen rechtlich geschützt sind und in ihren Interessen und Belangen gestärkt sowie Benachteiligungen vermieden werden. In der Broschüre erklärt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz anschaulich die wesentlichen Regelungen des Gesetzes. Darüber hinaus informiert sie über gesetzliche Neuregelungen wie den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und das Gesetz zur Verbraucherstreitbeilegung. Die Broschüre ist kostenlos in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz erhältlich.

In den letzten Jahren ist die Zahl von Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind, stetig gestiegen. Die Pflege dieser Menschen stellt oftmals eine Herausforderung dar, für Angehörige aber auch für professionell Pflegende in Krankenhäusern, stationären Wohnformen und ambulanten Diensten. Vor diesem Hintergrund wurde im Auftrag des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) 2017 ein neuer Expertenstandard zur »Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz« entwickelt, der nun in der Praxis erprobt wird.