Die Betroffenen sind verbindlich in alle Entscheidungen bei der Planung, Umsetzung und Bewertung einer Maßnahme eingebunden. Sie besitzen Entscheidungsbefugnisse oder ein Vetorecht.

WORAUF KÖNNEN WIR ACHTEN?

Umsetzung und Sichtbarmachung der Ergebnisse

Wichtig ist hier insbesondere, dass die Ergebnisse der Beteiligungsprozesse auch tatsächlich umgesetzt werden. Je mehr Entscheidungskompetenzen übertragen werden, desto stärker können auch Erwartungen enttäuscht werden, wenn Entscheidungen nicht umgesetzt werden. Bei Scheinpartizipation droht Vertrauensverlust.

Übertragung von Entscheidungsbefugnissen und verändertes Rollenverständnis

Die Übertragung von Entscheidungsbefugnissen an Mitglieder der Zielgruppen erfordert ein verändertes Rollenverständnis von Fachkräften. Anstelle von Entscheidungsbefugnissen tritt ein Selbstverständnis, das auf eine ermöglichende Haltung zielt (unter anderem durch Information, Motivation und Unterstützung).