Im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention leistet die Forschung einen entscheidenden Beitrag, um zielgruppenspezifische und evidenzbasierte Maßnahmen entwickeln zu können. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse und der daraus resultierenden Empfehlungen leitet das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit lebensweltorientierte Maßnahmen zur Gesundheitsförderung älterer Menschen ab und erarbeitet innovative, qualitätsgesicherte Angebote für ältere Menschen und Fachgruppen. Die Planung und Umsetzung der Aktivitäten wird wissenschaftlich begleitet und im Hinblick auf Entwicklungs- und Implementierungsprozesse sowie Wirksamkeit evaluiert.
Die Forschungsaktivitäten des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (früher Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) im Rahmen des Programms „Gesund und aktiv älter werden“ sind problemorientiert, praxisnah und interdisziplinär ausgelegt.
Teilnehmende gesucht!
Für eine Diskussionsrunde zur Nutzung Digitaler Präventionsgramme werden Personenab 65 Jahren gesucht, die bereits an einem digitalen Gesundheitsprogramm, z.B. zu Bewegung, Entspannung, Rauchentwöhnung oder Ernährung, teilgenommen haben. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen dazu beitragen, digitale Gesundheitsprogramme zu verbessern.
Die Diskussionsrunde findet am 18.11.2026 von 11:00 bis 13:00 Uhr in der Friedrichstr. 180, 10117 Berlin statt. Eine Anmeldung ist telefonisch 030 – 76 6837 53784 oder per E-Mail: adapt(at)medicalschool-berlin.de möglich. Anmeldeschluss ist der 31.10.2026.
Das Spektrum umfasst unter anderem
- die Entwicklung und Evaluation der Bewegungsangebote „AlltagsTrainingsProgramm“ und „Lübecker Modell Bewegungswelten“
- die Entwicklung und Evaluation des Impulsgeber Bewegungsförderung
- wissenschaftliche Begleitung und Auswertung von Modellprojekten (z. B. Bewegungsförderung in der Lebenswelt Kommune),
- die Evaluationen von Onlineangeboten (z. B. das Onlineportal „Gesund und aktiv älter werden“)
- die Testung von Printmaterialien (z. B. Faltblattreihe „kompakt")
- die Erarbeitung und Veröffentlichung von Studien, Expertisen und Forschungsberichten (z. B. "Gesundheitsinformationsverhalten 65+: Erreichbarkeit älterer Zielgruppen") und
- den Fachaustausch mit Multiplikatorinnen und Multiplikatoren (z. B. auf Bundeskonferenzen) und im Rahmen des interdisziplinär besetzten Fachbeirats „Gesund und aktiv älter werden“.
Im Rahmen ihrer Forschungstätigkeit arbeitet das BIÖG (früher die BZgA) mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Kooperationspartnerinnen und -partner auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene zusammen.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden bedarfsgerecht aufbereitet (z. B. Leitfäden, Impulsgeber Bewegungsförderung) und Akteurinnen und Akteuren im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung zur Verfügung gestellt.



















