16.03.2026 - 17.03.2026 Berlin
Der Kongress „Armut und Gesundheit“ 2026 steht unter dem Motto „Gesundheit ist politisch! Was ist uns Chancengerechtigkeit als Gesellschaft wert?“ Die Veranstaltung bietet ein vielfältiges Programm mit mehr als 100 Vorträgen und Workshops.
Es gibt eine bundesweite Evidenz zur gesundheitlichen Ungleichheit, die konsequent in die Öffentlichkeit getragen werden muss. Mit großer Übereinstimmung zeigen Befunde für Deutschland, dass Menschen mit einem niedrigen sozioökonomischen Status deutlich häufiger von gesundheitlichen Beeinträchtigungen und schwerwiegenden chronischen Erkrankungen betroffen sind als jene mit höherem sozioökonomischen Status. Die Akteurinnen und Akteure des Kongresses sensibilisieren für den Zusammenhang von Armut und Gesundheit und bringen diesen in die Öffentlichkeit ein. Die Teilnehmenden eint die Vision, dass alle Menschen ein selbstbestimmtes und gesundes Leben führen können, so wie es entlang der Ottawa-Charta aufgezeigt wird. Der Kongress übernimmt so auch Anwaltschaft für Menschen mit Armutserfahrungen und für den Zusammenhang von Armut und Gesundheit.
Der Kongress 2026 wird von Gesundheit Berlin-Brandenburg e. V. in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Public Health e.V., der Berlin School of Public Health, der Freien Universität Berlin und dem Umweltbundesamt sowie zahlreichen weiteren Partnerinnen und Partnern bzw. Förderern organisiert.




