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Aktuelle Meldungen

Rund 30.000 Menschen in Deutschland dürfen sich „Demenz Partner“ nennen. Seit heute (Montag) gehören auch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dazu. Sie besuchten gemeinsam einen Kurs der Initiative „Demenz Partner“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.. In diesen 90-minütigen Kursen wird Grundwissen über Demenzerkrankungen und den Umgang mit betroffenen Menschen vermittelt – zum Beispiel geht es um Kommunikationsregeln: So lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Blickkontakt mit Erkrankten aufnehmen können und dass für die Kommunikation einfache, kurze Sätze wichtig sind.

 

Das Alltags-Trainings-Programm (ATP), das ältere Menschen ab 60 Jahren zu mehr Bewegung anregen will, erhält das Siegel „Deutscher Standard Prävention“. Schon seit 2017 können Sportvereine in der Serviceplattform „Sport pro Gesundheit“ für dieses Programm das Qualitätssiegel „Sport pro Gesundheit“ und nun – neu seit dem 1. Juni 2018 – auch den Deutschen Standard Prävention beantragen.

 

Was leisten Mehrgenerationenhäuser, um die Auswirkungen des demografischen Wandels vor Ort mit zu gestalten? Was sind die innovativsten und erfolgversprechendsten Ansätze? Am 4. Juni wurden bei einer feierlichen Preisverleihung im Bundesfamilienministerium die Sieger im Wettbewerb „DemografieGestalter 2018 – Der Mehrgenerationenhauspreis“ von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey ausgezeichnet. Über 70 Häuser hatten sich um den neu gestifteten Preis beworben, der in den vier Kategorien: „Bildung, Beratung, Betreuung“, „Kultur- und Freizeitangebote“, „Partizipationsprozesse“ und „Integrationsarbeit“ vergeben wird. Eine unabhängige Jury hatte aus den vielen Projekten die Sieger in den vier Kategorien ausgewählt und einen zusätzlichen Sonderpreis vergeben.

Etwa 400.000 ältere Menschen in Deutschland konsumieren missbräuchlich Alkohol oder sind alkoholabhängig. Die Zahl der Betroffenen wird in den kommenden Jahren aufgrund des demografischen Wandels stark zunehmen, prognostizieren Experten. Welche Besonderheiten in der Alkoholprävention zu berücksichtigen sind, um ältere Menschen mit Informationen zu erreichen, ist Thema der neuen Ausgabe des Newsletters „ALKOHOLSPIEGEL“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Die Servicestelle „Digitalisierung und Bildung für ältere Menschen“ der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) sucht ab sofort „Leuchtturmprojekte“ aus den Bereichen Seniorenbildung und Digitalisierung. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen und Initiativen aus ganz Deutschland. Die Organisatoren schreiben Fördergelder in Höhe von 200.000 Euro aus.

Am 6. Juni, dem Sehbehindertentag, finden bundesweit in 66 Museen Führungen für sehbehinderte und blinde Besucher statt. Die Veranstaltungen hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund organisiert.

Die positive Einstellung zum Thema Organ- und Gewebespende ist in Deutschland derzeit mit 84 Prozent so hoch wie nie zuvor. Auch besitzen immer mehr Menschen einen Organspendeausweis: Waren es 2012 noch 22 Prozent, sind es im Jahr 2018 bereits 36 Prozent. Das zeigen erste Ergebnisse einer bundesweiten Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Unter dem Motto „Brücken bauen“ hat heute (Montag) in Dortmund der 12. Deutsche Seniorentag begonnen. Zu dem dreitägigen Kongress werden rund 15.000 Besucher erwartet. Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey stellt vor allem das große freiwillige Engagement von Seniorinnen und Senioren in den Vordergrund.

Jedes Jahr sterben bundesweit mehr als 121.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2018 weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf die Risiken des Rauchens für die Gesundheit des Herzens hin. Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Was viele Menschen nicht wissen: Schon ab einer Zigarette pro Tag steigt das Risiko für eine Erkrankung des Herzens. Dabei birgt auch das Passivrauchen Gefahren. Nichtrauchende, die mit Rauchenden zusammenleben, haben ein 30 Prozent erhöhtes Risiko, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden.

Frauen in Deutschland fühlen sich nach eigenen Angaben fast doppelt so häufig durch chronischen Stress seelisch belastet als Männer. Beeinträchtigungen des psychischen Wohlbefindens können sich negativ auf die Gesundheit auswirken: Betroffene Frauen sind anfälliger für Kopfschmerzen, Schlafstörungen oder Herz-Kreislauferkrankungen und psychische Störungen wie Depressionen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) nimmt daher den Internationalen Aktionstag Frauengesundheit am 28. Mai 2018 zum Anlass, auf das neue Informationsangebot zur psychischen Gesundheit und zu psychischen Erkrankungen von Frauen unter www.frauengesundheitsportal.de hinzuweisen.