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Arbeitshilfe
„Niedrigschwellige Arbeitsweise“

Die folgende Darstellung ist ein Ausschnitt aus der „Arbeitshilfe Niedrigschwellige Arbeitsweise“. Die vollständige Arbeitshilfe können Sie hier  herunterladen.

Die Textfelder öffnen sich durch Anklicken.


In diesem Abschnitt lesen Sie, was eine niedrigschwellige Arbeitsweise in der Gesundheitsförderung älterer Menschen bedeutet und warum sie wichtig ist.

WAS ZEICHNET EINE NIEDRIGSCHWELLIGE ARBEITSWEISE AUS?

Angebote und Maßnahmen können nur dann wirksam sein, wenn sie ihre Zielgruppen auch erreichen. Gerade Menschen in schwieriger sozialer Lage sind oft schwer erreichbar, da sie nicht oder nur in geringem Umfang über die Ressourcen verfügen, die zur Wahrnehmung der Angebote notwendig sind. Dazu gehören beispielsweise Selbstbewusstsein, Informationen, Mobilität oder auch Geld. Es gilt deshalb, Zugangshürden für die Zielgruppe bereits bei der Planung zu berücksichtigen und möglichst niedrig zu halten. Am besten gelingt das, wenn die Zugangshürden aus der Sicht oder besser gemeinsam mit der Zielgruppe reflektiert werden. Voraussetzungen für eine niedrigschwellige Arbeitsweise sind Verständnis für und Wissen über die Lebenssituation der Gruppe der älteren Menschen, die man erreichen möchte.


In diesem Abschnitt können Sie Ihr methodisches Wissen vertiefen und mehr über die verschiedenen Stufen einer niedrigschwelligen Arbeitsweise erfahren.


Diese Abbildung illustriert, dass es verschiedene Stufen einer niedrigschwelligen Arbeitsweise gibt. Zu jeder Stufe finden Sie jeweils eine Erläuterung und ein Beispiel. Bitte klicken Sie hierzu auf das jeweilige Stufenfeld.

Kaum Berücksichtigung von Zugangshürden Berücksichtigung von Zugangshürden ohne direkte Beteiligung der Zielgruppen Berücksichtigung von Zugangshürden mit direkter Beteiligungen der Zielgruppen Stufen des Kriteriums niedrigschwellige Arbeitsweise


In diesem Abschnitt erfahren Sie weitere Handlungsempfehlungen sowie Beispiele Guter Praxis zur Umsetzung einer niedrigschwelligen Arbeitsweise.

NUTZEN SIE BEREITS VORHANDENE STRUKTUREN UND KOOPERATIONEN!

Um den Zugang zu einem neuen Angebot möglichst niedrigschwellig zu halten, ist es förderlich, das Projekt in bereits vorhandene Strukturen und Angebote zu integrieren. Die Einbettung in bereits bekannte Angebote wie religiöse Gruppen, Seniorentreffs oder lokale Gesundheitseinrichtungen reduziert Teilnahmehürden.

BEISPIELE GUTER PRAXIS FÜR NIEDRIGSCHWELLIGE ARBEITSWEISE

Anschauliche Erfahrungen für eine niedrigschwellige Arbeitsweise dokumentieren sich in den Projekten, die vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit bereits als Good Practice-Projekte ausgezeichnet wurden.