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Arbeitshilfe „Partizipation“

Die folgende Darstellung ist ein Ausschnitt aus der Arbeitshilfe „Partizipation“. Die vollständige Arbeitshilfe können Sie hier  herunterladen.

Die Textfelder öffnen sich durch Anklicken.

Kachel Bedeutung von Partizipation Kachel Bedeutung von Partizipation


In diesem Abschnitt lesen Sie, was Partizipation in der Gesundheitsförderung älterer Menschen bedeutet und warum sie wichtig ist.

WAS IST „PARTIZIPATION“?

Partizipation bedeutet, die Mitglieder der Zielgruppe möglichst in alle Phasen der Gesundheitsförderung – Bedarfserhebung, Planung, Umsetzung, Bewertung – einzubeziehen. Sie sollen befähigt werden, ihre eigenen Bedürfnisse, Ideen und Vorstellungen zu formulieren und über die Gestaltung von Aktivitäten mitzuentscheiden. Partizipation ist ein Entwicklungsprozess, in dem die Zielgruppe zunehmend Entscheidungskompetenz gewinnt.

VORTEILE FÜR DIE BETEILIGTEN MENSCHEN

Durch Beteiligungsprozesse erleben Menschen, dass sie etwas bewirken können. Sie erleben sich als „selbstwirksam“. Das hat auch Auswirkungen auf die Wahrnehmung der eigenen Lebensphase. Die Partizipationserfahrung trägt so zu einem positiven Einfluss auf das Bild bei, das sich Menschen von ihren Möglichkeiten und Grenzen im Rahmen des Älterwerdens machen.

Kachel Umsetzungsstufen Partizipation Kachel Umsetzungsstufen Partizipation


In diesem Abschnitt können Sie Ihr methodisches Wissen vertiefen und lernen, welche Faktoren dazu beitragen, dass die Beteiligung von Betroffenen erfolgreich umgesetzt werden kann. Außerdem erfahren Sie mehr über die verschiedenen Umsetzungsstufen von Partizipation.


Die folgende Abbildung illustriert verschiedene Stufen von Partizipation. Zu jeder Umsetzungsstufe finden Sie eine Erläuterung und ein Beispiel. Bitte klicken Sie hierzu auf das jeweilige Stufenfeld.

Information Anhörung Einbeziehung Mitbestimmung Enscheidungskompetenz Selbstorganisation Partizipation im Alter
Kachel Handlungsempfehlungen und Good Practice-Beispiele Kachel Handlungsempfehlungen und Good Practice-Beispiele


In diesem Abschnitt erhalten Sie weitere Handlungsempfehlungen sowie Beispiele Guter Praxis zur Umsetzung von Beteiligungsprozessen.

STÄRKEN SIE PARTIZIPATIONSCHANCEN!

Auch im Alter gilt: Der Zusammenhang zwischen sozialer Benachteiligung und Gesundheit ist hoch und Partizipationschancen sind ungleich verteilt. Die Gefahr besteht, dass die Partizipationsmöglichkeiten vor allem von jenen Personen genutzt werden, die zum Beispiel einen hohen Bildungsstand haben. „Das bringt doch nichts!“ oder „Wen interessiert schon meine Meinung?!“ sind oft Aussagen derjenigen, die in der Gesellschaft weniger Gehör finden.

Ein erster Schritt kann sein, Sensibilität für gleiche Teilhabechancen zu entwickeln. Dies gelingt umso besser, je genauer man die Zielgruppe und ihre Lebenslage vor Ort kennt. Dazu gehört auch die Kenntnis ihrer Erfahrungen bei Beteiligungsprozessen. Sind den Fachleuten die Partizipationshürden der Zielgruppe bekannt, können sie darauf hinwirken sie abzubauen.

BEISPIELE GUTER PRAXIS FÜR PARTIZIPATION!

Anschauliche Erfahrungen für die Partizipation älterer Menschen in der Gesundheitsförderung dokumentieren sich in den Projekten, die vom Kooperationsverbund „Gesundheitliche Chancengleichheit“ bereits als „Good Practice-Projekte“ ausgezeichnet wurden.