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Arbeitshilfe „Setting-Ansatz“

Die folgende Darstellung ist ein Ausschnitt aus der Arbeitshilfe „Setting-Ansatz“. Die vollständige Arbeitshilfe können Sie hier herunterladen.

Die Textfelder öffnen sich durch Anklicken.


In diesem Abschnitt lesen Sie, was der Setting-Ansatz in der Gesundheitsförderung älterer Menschen bedeutet und warum er wichtig ist.

WAS IST DER SETTING-ANSATZ?

Der Setting-Ansatz nimmt die Lebenswelten von Menschen in den Blick. Er untersucht zum Beispiel die Lebensbedingungen in einem Stadtteil oder in der Nachbarschaft. Gesundheitsförderung nach dem Setting-Ansatz bedeutet, die Lebensbedingungen von Menschen so zu gestalten, dass diese einen positiven Effekt auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner haben können.

„Mach mit – bleib fit!“ in der Projektdatenbank


Wichtige potentielle Settings für ältere Menschen:

  • Stadt/Stadtteil/Quartier/Kommune
  • Betrieb (für ältere Berufstätige)
  • Familie/Nachbarschaft
  • Seniorenfreizeitstätte, Nachbarschaftshaus, Stadtteilzentrum, Mehrgenerationenhaus
  • Pflegestützpunkt/Seniorenbüro
  • Verein/Verband
  • Stationäre Versorgungseinrichtungen z. B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhaus,
  • Rehabilitationseinrichtung, Hospiz
  • Ambulante Versorgungseinrichtungen z. B. Arztpraxis, Apotheke


In diesem Abschnitt können Sie Ihr methodisches Wissen vertiefen und mehr über die verschiedenen Elemente des Setting-Ansatzes erfahren. Finden Sie heraus, welche Bausteine dazu beitragen, dass der Setting-Ansatz erfolgreich umgesetzt werden kann.


Neben der Schaffung gesundheitsfördernder Strukturen ist Partizipation eine elementare Bedingung für das Gelingen des Setting-Ansatzes: Die gesundheitsgerechte Gestaltung der Lebenswelten kann nur gelingen, wenn die unmittelbar Betroffenen daran mitwirken. Damit sich die Betroffenen bei der Gestaltung ihrer Lebenswelt einbringen können, sollte es ebenso Ziel sein, die individuellen wie gemeinschaftlichen Ressourcen der Zielgruppe zu stärken. Eine kontinuierliche Koordinierung der Aktivitäten ist ein weiterer wichtiger Bestandteil des Setting-Ansatzes. Folgende Abbildung illustriert das Zusammenwirken der vier Bausteine. Zu jedem Element finden Sie eine Erläuterung und ein Beispiel. Bitte klicken Sie hierzu auf das jeweilige Element.

Gesundheitsfördernde Strukturen schaffen Individuelle Kompetenzen und Ressourcen stärken Koordinierung Beteiligung sichern Elemente des Setting-Ansatzes


In diesem Abschnitt erhalten Sie weitere Handlungsempfehlungen für den Setting-Ansatz und lernen Beispiele Guter Praxis kennen.

GEHEN SIE KLEINE SCHRITTE!

Da der Setting-Ansatz nicht auf die individuelle Gesundheitsförderung sondern die gesamte „Lebenswelt“ zielt, erscheint er komplex und in der Praxis nicht immer leicht umsetzbar. Fangen Sie an, auch wenn die Schritte zunächst klein sind.

BEISPIELE GUTER PRAXIS FÜR SETTING-ANSATZ

Weitere anschauliche Erfahrungen für den Setting-Ansatz in der Gesundheitsförderung dokumentieren sich in den Projekten, die vom Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit bereits als Good Practice-Projekte ausgezeichnet wurden.