Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Gesünder essen im Krankenhaus

Geänderte Speisepläne machen es möglich
Wenn im Krankenhaus mehr vegetarische Gerichte auf dem Speiseplan stehen, werden sie offenbar auch häufiger ausgewählt. Das kann ein Weg sein, die Ernährung in Kliniken pflanzenbetonter und damit gesünder zu gestalten. So lautet das Fazit von zwei Studien des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn, an denen insgesamt 2.000 Erwachsene teilnahmen.

In Krankenhäusern und Rehakliniken kann eine ausgewogene Kost die Genesung unterstützen. Aber wie lassen sich Menschen zu gesunden und nachhaltigen Essentscheidungen motivieren? Ein Beispiel für eine solche Nudging-Maßnahme (wörtlich „anstupsen“) ist ein Menüplan, der einfach mehr vegetarische Gerichte anbietet.

Für die aktuelle Studie sollten sich die Teilnehmenden in einem hypothetischen Szenario vorstellen, für zwei Wochen in einem Krankenhaus zu sein. Die Stichprobe war repräsentativ für die deutsche erwachsene Bevölkerung, die im Schnitt mindestens einmal pro Woche Fleisch verzehrt. Jeden Tag gaben sie online an, für welches der drei zur Wahl stehenden Gerichten sie sich entscheiden würden. Eine Gruppe erhielt einen Speiseplan mit zwei fleischhaltigen Gerichten pro Tag, die andere einen Speiseplan mit einem fleischhaltigen Gericht pro Tag.

Wenn auf dem Krankenhausmenü mehr vegetarische Gerichte aufgeführt wurden, wurden sie auch häufiger ausgewählt – unabhängig vom Geschlecht und dem individuellen Fleischverzehr. Die Umbenennung der Mahlzeiten von „Vollkost, leichte Kost, vegetarische Kost“ in neutrale Menübeschreibungen (Menü 1, Menü 2, Menü 3) hatte darauf keinen Einfluss. Gesundheitslabel (z. B. „bunt und gesund“) förderten eine pflanzenbetonte Wahl.

„Für Patienten, die Standardverpflegung im Krankenhaus erhalten und nicht eine bestimmte Diät verschrieben bekommen haben, können mehr vegetarische Optionen im Speiseplan eine gesün­dere Menüwahl fördern“, fasst Prof. Dr. Simone Dohle vom UKB zusammen. Die Resultate liefern vor allem Entscheidungsträgern in Krankenhäusern wertvolle Hinweise, wie solche Maßnah­men praktisch umgesetzt werden können. Allerdings sind weitere Studien in Kliniken notwendig, um die Resultate zu bestätigen.

Weitere Informationen:

Zitiert nach einer Meldung des Bundeszentrums für Ernährung vom 21.08.2024

Direkt springen zu:Direktsprung