07.11.2024
„In Zukunft gesünder“ - unter diesem Motto startet das Bundesministerium für Gesundheit eine Nationale Präventions-Initiative. Ziel der Initiative ist es, in einem Schulterschluss mit den Ländern, den Trägern der Nationalen Präventionskonferenz sowie der Praxis, der Wissenschaft, der Zivilgesellschaft und der Politik die Förderung der Gesundheit und die Vermeidung von Krankheiten in den Fokus zu nehmen. Prävention und Gesundheitsförderung können nur durch gemeinsames Handeln der maßgeblichen Partner auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene erfolgreich verwirklicht werden.
Mit der Nationalen Präventions-Initiative stößt das Bundesministerium für Gesundheit einen Dialog- und Vernetzungsprozess an und bietet damit den Akteurinnen und Akteuren ein Forum für den Austausch und die gemeinsame Fortentwicklung von wichtigen Hebeln und Zukunftsthemen für eine Stärkung der Prävention.
Ergebnisse erster Projekte im Rahmen der Nationalen Präventions-Initiative
Zu bereits durchgeführten Projekten, die sich insbesondere in Workshops und Gutachten mit einzelnen Handlungsfeldern der Prävention oder vertiefend mit für alle Präventionsfelder wichtigen Hebelthemen befassen, liegen erste Ergebnisse vor.
Einzelheiten zu diesen Projekten finden Sie hier sowie im Publikationsbereich:
- Prävention von Pflegebedürftigkeit im ambulanten Bereich
In Deutschland stieg die Zahl der Pflegebedürftigen 2021 auf rund 5 Millionen und wird bis 2055 auf 6,8 Millionen anwachsen. Das Fachgutachten identifiziert und bewertet präventive Ansätze vor Pflegeeintritt bzw. im ambulanten Pflegebereich in der Literatur. Es analysierte 29 Ergebnisse zur Prävention von Pflegebedürftigkeit im ambulanten Bereich mit einem Schwerpunkt auf internationalen Studien und einer starken Einbeziehung deutscher Perspektiven.




