Webanalyse / Datenerfassung

Wir möchten diese Website fortlaufend verbessern. Dazu wird um Ihre Einwilligung in die statistische Erfassung von Nutzungsinformationen gebeten. Die Einwilligung kann jederzeit widerrufen werden.

Welcher Dienst wird eingesetzt?

Matomo

Zu welchem Zweck wird der Dienst eingesetzt?

Erfassung von Kennzahlen zur Webanalyse, um das Angebot zu verbessern.

Welche Daten werden erfasst?

  • IP-Adresse (wird umgehend anonymisiert)

  • Gerätetyp, Gerätemarke, Gerätemodell

  • Betriebssystem-Version

  • Browser/Browser-Engines und Browser-Plugins

  • aufgerufene URLs

  • die Website, von der auf die aufgerufene Seite gelangt wurde (Referrer-Site)

  • Verweildauer

  • heruntergeladene PDFs

  • eingegebene Suchbegriffe.

Die IP-Adresse wird nicht vollständig gespeichert, die letzten beiden Oktette werden zum frühestmöglichen Zeitpunkt weggelassen/verfremdet (Beispiel: 181.153.xxx.xxx).

Es werden keine Cookies auf dem Endgerät gespeichert. Wird eine Einwilligung für die Datenerfassung nicht erteilt, erfolgt ein Opt-Out-Cookie auf dem Endgerät, welcher dafür sorgt, dass keine Daten erfasst werden.

Wie lange werden die Daten gespeichert?

Die anonymisierte IP-Adresse wird für 90 Tage gespeichert und danach gelöscht.

Auf welcher Rechtsgrundlage werden die Daten erfasst?

Die Rechtsgrundlage für die Erfassung der Daten ist die Einwilligung der Nutzenden nach Art. 6 Abs. 1 lit. a der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Einwilligung kann auf der Datenschutzseite jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Datenverarbeitung bleibt davon unberührt.

Wo werden die Daten verarbeitet?

Matomo wird lokal auf den Servern des technischen Dienstleisters in Deutschland betrieben (Auftragsverarbeiter).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in den Datenschutzhinweisen.

Was bringt körperliche Aktivität im hohen Alter?

Regelmäßige Bewegung gilt als ist ein wesentlicher Faktor für mehr Herzgesundheit. Die spannende Frage: Hängt der Nutzen vom Alter ab?

Sowohl zur Vorbeugung von Herzerkrankungen als auch bei bestehender Erkrankung wird zu regelmäßiger körperlicher Aktivität geraten, weil dies sich positiv auf die Lebenserwartung auswirkt. Nach den Leitlinien wird bei Erwachsenen über alle Altersgruppen hinweg eine Zeit von mindestens 150 Minuten Aktivität pro Woche (bei mittlerer Intensität) empfohlen, zum Beispiel je 30 Minuten an fünf Tagen der Woche. Alternativ kann auch Sport mit hoher Intensität für mindesten 75 Minuten betrieben werden für einen merklichen gesundheitlichen Nutzen.

Unklar ist allerdings, ob dieser Nutzen auch noch im höheren Lebensalter vorliegt. Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, haben Wissenschaftler die Daten aus vier multinationalen Megastudien mit mehr als zwei Millionen Teilnehmern im Alter zwischen 20 und 97 Jahren analysiert. Gut die Hälfte der Teilnehmer waren Frauen. Sie wurden über im Durchschnitt gut elf Jahre beobachtet. Im Studienzeitraum starben knapp neun Prozent der Teilnehmer und Teilnehmerinnen.

Was durch Bewegung erreicht werden kann
Das erfreuliche und motivierende Ergebnis: Verglichen mit inaktiven Menschen war insgesamt das Risiko zu sterben (Mortalitäts­risiko) bei jenen Studienteilnehmern, die das empfohlene Aktivitätslevel erreichten, um 14 Prozent geringer - bei einem doppelt so hohen Pensum sogar um 22 Prozent. Immerhin noch acht Prozent geringer war das Mortalitätsrisiko bei Erreichen des halben Pensums.

Insgesamt senkte körperliche Aktivität das Risiko, vorzeitig zu sterben, über alle Altersstufen hinweg. Diese Minderung der Sterblichkeit war jedoch sogar etwas ausgeprägter bei älteren als bei jüngeren Altersgruppen, wenn das empfohlene Aktivitäts­niveau erreicht wurde und nochmals deutlicher, wenn ältere Menschen sich stärker körperlich belasteten.

Die Wissenschaftler untersuchten auch den Zusammenhang von Alter und beeinflussbaren Gesundheitsfaktoren wie Rauchen, Gewicht, Alkoholkonsum und Bildung sowie den Zusammenhang mit einem Leben ohne Bluthochdruck und Diabetes. Auch hier gab es einen Alterszusammenhang mit der Sterblichkeit. Doch anders als bei der körperlichen Belastung war der Einfluss der Gesundheitsfaktoren bei jüngeren größer als bei älteren Menschen.

Fazit
Körperliche Aktivität mindert die Sterblichkeit in allen Altersstufen, im höheren Lebensalter noch ausgeprägter als im jüngeren. Dieses Ergebnis bestätigt auch umfangreiche Forschungsarbeiten, in denen sich bei älteren Erwachsenen die körperliche Aktivität ebenfalls durchweg als entscheidender Faktor für bessere Überlebenschancen im weiteren Leben gezeigt hat. 

Somit gilt: Wer rastet, der rostet. Regelmäßige Bewegung kennt keine Altersgrenze und ist auch im höheren Lebensalter empfehlenswert.

Quelle: Physical Activity and All-Cause Mortality by Age in 4 Multinational Megacohorts, JAMA Networks, Nov. 2024, doi:10.1001/jamanetworkopen.2024.46802

Zitiert nach einer Meldung der Deutschen Herzstiftung vom 29.01.2025

Direkt springen zu:Direktsprung