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Woche der Demenz 2026 startet mit dem Welt-Alzheimertag

Unter dem Motto "Demenz – (k)eine Frage des Alters" machen rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September 2026 und die darauffolgende Woche der Demenz zahlreiche Aktionen bundesweit auf Demenz aufmerksam. Auch die Akteure der Nationalen Demenzstrategie beteiligen sich mit vielfältigen Angeboten – vor Ort und digital, mit Information und Beratung, Kultur, Musik, Forschung und Prävention.

Einen umfangreichen Überblick der Aktionen aus dem Netzwerk Nationale Demenzstrategie inklusive aller Verlinkungen liefert auch in diesem Jahr wieder der Sonder-Newsletter zur Woche der Demenz. Zusätzlich wird auch in den Sozialen Netzwerken fleißig geteilt, sowohl auf LinkedIn als auch auf Instagram. Eine kleine Auswahl liefern wir hier: 

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) hat das diesjährige Motto ausgerufen und bündelt auf ihrer Website Veranstaltungen örtlicher Alzheimer-Gesellschaften und Selbsthilfegruppen. Das Spektrum reicht von Vorträgen, Tagungen und Gottesdiensten bis zu Konzerten und weiteren Begegnungsangeboten. Zum Auftakt der Aktionswoche nahm am 18. September 2026 eine gemeinsame Pressekonferenz mit der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie (DGG) und der Hirnliga unter anderem die Frage in den Blick, wie das Potenzial der Demenzprävention im Zuge aktueller Reformen in Gesundheit und Pflege besser genutzt werden kann.

Auch in den Bundesländern zeigt sich die ganze Bandbreite der Aktionen. In Schleswig-Holstein touren das Kompetenzzentrum Demenz und mobil.digital durch sechs Orte und verbinden die Themen Demenz, Einsamkeit, Eigenständigkeit und digitale Hilfen. In Mecklenburg-Vorpommern gehören Filmvorführungen, Ausstellungen, Tanz, demenzsensible Kulturangebote und eine Schifffahrt zum Programm. In Hamburg, Berlin, Sachsen oder Nordrhein-Westfalen laden Aktionstage, Demenzparcours, Konzerte, Lesungen und Beratungsangebote zu Information, Begegnung und Perspektivwechsel ein.

Besonders umfangreich ist erneut die Bayerische Demenzwoche: Zum Start waren bereits rund 1.900 Veranstaltungen und Aktionen angekündigt. Das Programm reicht von Prävention und Früherkennung über Bewegung und Kultur bis zur demenzsensiblen Palliativversorgung. Auch andernorts wird Prävention aufgegriffen – etwa mit Vorträgen, Workshops und Informationsangeboten dazu, wie sich das persönliche Demenzrisiko beeinflussen lässt.

Zahlreiche Akteure der Nationalen Demenzstrategie setzen rund um die Woche der Demenz eigene Schwerpunkte. So lädt beispielsweise Desideria Care e. V. zu einem Aktionstag mit Konzert im Münchner Olympiapark ein und die Deutsche Gesellschaft für Musikgeragogik (DGMG) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) zeigen, wie Musik Teilhabe und Begegnung ermöglichen kann.

Digital spielen Themen wie Prävention, Forschung und Entstigmatisierung eine wichtige Rolle. Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) bündelt Informationen und Materialien zu Demenz und Demenzprävention und begleitet eine Social-Media-Kampagne der EU-Joint Action "JADE Health" gegen die Stigmatisierung von Menschen mit Demenz. Das vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderte Pflegenetzwerk Deutschland greift in mehreren Online-Praxisdialogen unter anderem die demenzsensible Versorgung und die Arbeit Lokaler Allianzen auf. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) widmet den September im Wissenschaftsjahr 2026 der Gehirngesundheit und Forschung zu Erkrankungen des Nervensystems. Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) veröffentlicht zum Welt-Alzheimertag eine Sonderfolge seines Podcasts "90 Milliarden" zur Gehirngesundheit. Weitere Akteure und Bundesministerien wie das Bundesministerium für Bildung, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) machen über ihre Social-Media-Kanäle auf den Welt-Alzheimertag und die Woche der Demenz aufmerksam.

Nach einer Meldung des Deutschen Zentrums für Altersfragen vom 21.09.2026.

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